## Abstract Polystyrol wurde in Lösung mit Co‐60‐γ‐Strahlen und mit thermischen Neutronen bestrahlt. Als Lösungsmittel dienten Mischungen von Benzol oder Dioxan mit Borsäuretriäthylester. Bei einer Polymerenkonzentration von 100 g/__l__ wirkt γ‐Strahlung vernetzend, während ^4^He/^7^Li‐Strahlung di
Die Polymerisation des Acrylnitrils unter dem Einfluß der Strahlung aus der Kernreaktion B10 (n, α) Li7
✍ Scribed by Henglein, Von A. ;Fock, J. ;Schnabel, W.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Weight
- 518 KB
- Volume
- 63
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Die Polymerisation des Acrylnitrils unter dem Einfluß der dicht ionisierenden He^4^/Li^7^‐ Teilchen verläuft bei gleicher absorbierter Dosisleistung 7,4 mal langsamer als durch Co‐60‐γ‐Strahlung. Da das mittlere Molekulargewicht höher als bei der γ‐Bestrahlung und der Exponent der Geschwindigkeits‐Dosisleistungs‐Abhängigkeit für beide Strahlenarten gleich groß ist, wird geschlossen, daß die Polymerisation durch dicht ionisierende Strahlung homogen über das gesamte bestrahlte Flüssigkeitsvolumen erfolgt. Die niedrigere Geschwindigkeit wird dadurch erklärt, daß nur ein Bruchteil f der gesamten absorbierten Dosisleistung der He^4^/Li^7^‐Strahlung fähig ist, lange Polymerisationsketten auszulösen. f wird mit dem Bruchteil des gesamten spezifischen Energieverlustes identifiziert, der zur Erzeugung energiereicher δ‐Elektronen geringer LET verwendet wird. Freie Radikale, die unmittelbar in der Bahn eines dicht ionisierenden Teilchens entstehen, können wegen ihrer hohen lokalen Konzentration keine Ketten von nennenswerter Länge auslösen. Durch den Vergleich des experimentell bestimmten Anteils f von 0,07 mit der aus der BETHE‐Theorie abgeleiteten Energie zur Erzeugung energiereicher δ‐Elektronen wird errechnet, daß nur solche δ‐Elektronen polymerisierend wirken, deren kinetische Anfangsenergie wenigstens 215 eV beträgt.
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