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Die Polarisation des Himmelslichtes, ihr Sinn und ihre Bedeutung

โœ Scribed by Armin Tschermak-Seysenegg


Publisher
Springer-Verlag
Year
1951
Tongue
English
Weight
670 KB
Volume
5-6
Category
Article
ISSN
0012-4486

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โœฆ Synopsis


Mit 3 Figuren (3.11.1950) Wenn ich diese Mitteilungen dem Andenken meines lieben, jung verblichenen Schiilers und Freundes F. P. F i s c h e r widme, so will ich damit meine besondere Schatzung seiner unermiidlichen Lebensarbeit und seines edlen Charakters bekunden, zugleich aber auch meinen herzlichen Dank dafiir ausdriicken, dass er mir in schweren Zeiten die Ver6ffentlichung der vorausgegangenen phy~ siologisch-optischen Studien in dieser Zeitschrift erm6glicht und mir dadurch einen Ansporn zu weiterer wissenschaftlicher Tgtig~ keit trotz vorgeriickter Lebensjahre gegeben hat.

Schon vor rund hundert Jahren wurde die Erkenntnis gewonnen, dass das Himmelslicht teilweise polarisiert ist. Konnte doch der Altmeister der Mineralogie Wilhelm yon Haidinger (1795--1871) --nach Voriibung an Kristallen von Kalkspath, Aragonit usw. --unter giinstigen LImst~nden bereits mit freiem Auge am Himmel die seither als H aid in g e r'sches Btischel benannte Figur beobachten (1846). Dieselbe besteht bekanntlich aus einer dunkelgelben, strahligen Doppelgarbe yon ungef~hr 50 ~ Divergenz, welche etwa 4--5 ~ der Mitre des Gesichtsfeldes einnimmt. Die Garbe erscheint beiderseits yon einem hellen, blauen Hyperbelfeld flankiert und geht beim Drehen der Kristallplatte bzw. des Nikols mit, entsprechend der Lagegnderung der Polari-


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