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Die pH-Statik als Hilfsmittel der Korrosionsforschung

✍ Scribed by Prof. Dr. L. Horner; Dipl.-Chem. E. Pliefke; Dipl.-Chem. K. Meisel


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1977
Tongue
German
Weight
277 KB
Volume
28
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Die pH‐Statik ist ein verhältnismäßig einfaches Verfahren zur Untersuchung von Korrosionsabläufen im pH‐Bereich 2 – 9. Sie beruht darauf, daß die Menge des verbrauchten Sauerstoffs (bei der Oxidation von Metallen) äquivalent der Menge der entstandenen Hydroxylionen ist. Bei dieser Arbeitsweise wird im oben erwähnten pH‐Bereich ein bestimmter Wert eingestellt und durch Zugabe definierter Säuremenge konstant gehalten. Diese Korrelation wird am Beispiel von Kupfer in NaCl‐Lösung bestätigt, wobei der pH‐ Wert (4, 1) durch Zusatz von Salzsäure konstant gehalten wird. Die Reproduzierbarkeit der Messung ist abhängig von Temperatur, Sauerstoffpartialdruck und Rührgeschwindigkeit sowie von der Größe der Phasengrenzfläche. Bei pH‐Werten unter 1.5, ist die Reproduzierbarkeit schlecht, da sich ‐ besonders bei kleinen Metallmengen — die Wasserstoffionenkonzentration nur geringfügig ändert. Ähnliche Versuche wurden durchgeführt mit Eisen in NaCI−Lösung sowie mit Zink und Aluminium. Im Fall der beiden letzten Metalle kann auch die entstehende Wasserstoffmenge als Grundlage für die Berechnung der Korrosion verwendet werden.


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