𝔖 Bobbio Scriptorium
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Die Permeabilität der Gefäße

✍ Scribed by Hans Sturm


Publisher
Springer
Year
1949
Tongue
English
Weight
85 KB
Volume
251
Category
Article
ISSN
0031-6768

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✦ Synopsis


Zur vorangehenden Bemerkung-con HA~s SAClZSSE.

ES muB zugegeben werden, dab eine genaue Nachreehnung fiber die absolute GrSBe des Soges bei den so kleinen Dimensionen der yore Blur durchstrSmten RShren einen vSllig belanglo.sen Weft fiir den Sog ergibt, d.h. dab die kinetische Energie des strSmenden Blutes nieht ausreieht, um Gewebsflfissigkeit in die Capillaren einzusa.ugen, wie auch schon friiher betont wurde. Wohl aber besteht unbestritten eine deutliehe Differenz zwischen den statischen Drueken (Wanddrucken) des arteriellen und venSsen Capillarschenkels, welche Differenz fortw/~hrend aufrecht erhMten wird. Hun kann man sieh vorstellen, dab nach dem Gesetz der kommunizierenden Gef/iBe Fliissigkeit vom arteriellen Schenkel auf dem Kommunikationswege des pericapillaren Gewebes nach dem venSsen Sehenkel abflieBt, nur auf Grund der statischen Druekdifferenz, ohne, Benfitzung der kinetischen Energie (Sog) des str6menden Blutes. Genaue Messungen des absoluten arterie]]en und venSsen Capil!ardruckes sind praktisch sehr sehwer durchzufiihren, abet der mittlere Gewebedruek 1/~Bt sich wohl am leiehtesten genau festste]len, da er nach aufgestellter ttypothese etwa dem Liquordruck gleich sein muB. Also muB der arterielle Capillardruek etwas hSher und der venSse etwas niedriger geschi£tzt werden Ms der Liquordruck 1. Diese Druckdifferenz muB geniigen, um eine extracapillare StrSmung bervorzurufen. ~ANEGOLD /~uBerte in einem kurzen Gespr/~ch fiber dieses Thema, dM~ wohl eine ,,StrSmung" auf dem kurzen intercellu]aren Wege (etwa 100--500#) m5glich sei (woranf ieh groBen Wert lege wegen der elektro-chemischen Selektion der durchstrSmenden Mo]ekfile), dab aber die StrSmungsverh/~ltnisse bei diesem kurzen Wege schon an die ,,Dfisengesetze" heranreichen und wollte sich gelegentlich der Erforschung dieses Capillarit/£tsthemas widmen. Es ist auch zu beriicksichtigen, dab die in die Blutflfissigkeit eingelagerten festen K6rper (rote und weiBe BlutkSrperchen), die hydrodynamischen Verh/£1tnisse (den Sog) durch ihre unmittelbare


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