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Die Paternò-Büchi-Reaktion der L-Ascorbinsäure

✍ Scribed by Shankar R. Thopate; Mukund G. Kulkarni; Vedavati G. Puranik


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1998
Tongue
English
Weight
111 KB
Volume
110
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Die biologische und pharmakologische Aktivität und das therapeutische Potential der l-Ascorbinsäure und ihrer Derivate werden intensiv untersucht. [1] Weitgehend unerforscht sind dagegen die Organische Chemie und das Synthesepotential dieser Verbindungen, obwohl sie verschiedene interessante funktionelle Gruppen enthalten. Die komplizierte Chemie der l-Ascorbinsäure [1] hat wohl Entwicklungen auf diesen Gebieten verhindert. Wir untersuchten umfassend die Akylierung der l-Ascorbinsäure und erarbeiteten Reaktionsbedingungen für die O-und C-Alkylierung. [2] Mit Hilfe dieser Verschiebung auf, die denen des Propan/ZSM-22-Spektrums ähnelt. Dies legt nahe, daû bei niedrigen Beladungen Propan in den 8-und bei hohen Beladungen auch in den 10-Ring-Kanälen adsorbiert wird. Die Computersimulationen des Adsorptionsverhaltens von n-Alkanen in FER führten zu denselben Ergebnissen. Auch stimmen sie mit den von den unterschiedlichen n-Alkanen besetzten Porenvolumina übereint (Tabelle 1). Tabelle 1 kann entnommen werden, daû längere Moleküle wie Hexan und Heptan wesentlich weniger des FER-Volumens einnehmen als die kürzeren n-Alkane. Die läût sich damit erklären, daû sowohl den NMR-Untersuchungen als auch den Computersimulationen zufolge Hexan und längere n-Alkane nicht in den 8-Ring-Kanälen adsorbiert werden.

Interessant sind diese Ergebnisse im Hinblick auf die Isomerisierung von n-Buten in FER. Eine der bedeutendsten Katalysatoreigenschaften von FER für die Isomerisierung von n-Buten zu Isobuten ist die niedrige Ausbeute an langkettigen Kohlenwasserstoffen, [9] die erforderlich ist, um eine hohe Selektivität für das gewünschte Isobuten zu erhalten. Es überrascht, daû die langkettigen Moleküle erst dann nicht mehr entstehen, wenn sich Verkokungsrückstände in den FER-Poren gebildet haben. [9, 10, 13] Die hier vorgestellten Ergebnisse legen den Schluû nahe, daû FER für langkettige Moleküle ein eindimensionales Porensystem aufweist, während das zweidimensionale Porensystem nur von kurzen Molekülen genutzt werden kann. Die Blockierung von Poren durch Koksbildung wird daher einen stark inhibierenden Einfluû auf die Beweglichkeit der langkettigen Moleküle haben, die nur in einer Richtung diffundieren können. Die Beweglichkeit der kürzeren Moleküle ist weit weniger eingeschränkt. Wegen der resultierenden langen Verweilzeiten der langkettigen Moleküle werden diese gespalten. Die Kombination von 10-Ring-Kanälen mit kreuzenden 8-Ring-Kanälen, in die die längeren Moleküle nicht eindringen können, ist ein einzigartiges Merkmal der Porenstruktur von FER. Die vorliegenden Ergebnisse sind ein ausgezeichnetes Beispiel für die Bedeutung des Verständnisses der Adsorptionsprozesse in Zeolithen im Hinblick auf die Vorhersage von Unterschieden im Katalyseverhalten.


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