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Die Nickel-katalysierte Homoallylierung von Aldehyden und Ketonen mit 1,3-Dienen und ihre komplementäre Unterstützung durch Diethylzink und Triethylboran

✍ Scribed by Masanari Kimura; Hidetaka Fujimatsu; Akihiro Ezoe; Kazufumi Shibata; Masamichi Shimizu; Satoru Matsumoto; Yoshinao Tamaru


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
105 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Die Allylierung von Carbonylverbindungen ist eine Grundreaktion in der organischen Synthese, und viele effiziente Methoden wurden hierfür entwickelt. [1] Auûer den Allyl-Metall-Verbindungen der Alkali-und Erdalkalimetalle wurden auch Allyl-Übergangsmetall-Verbindungen [2] sowie Allylstannane, -silane und -borane [1] zur regio-und stereoselektiven Allylierung von Carbonylsubstraten eingesetzt. Die Homoallylierung könnte für organische Umsetzungen ebenso bedeutend sein, doch dieser Methode wurde bisher nur wenig 86 % ee entspricht. [17] Dieser ee-Wert ist ähnlich dem, den wir bei unserer enantioselektiven Synthese von (À)-Tubifolidin aus dem Azabicyclus 2 erhalten haben. [6 d] Wir haben eine kurze enantioselektive Synthese ± 15 Stufen ausgehend von käuflichem Cyclohexan-1,3-dion ± von (À)-Strychnin entwickelt, die einen Chiralitätstransfer von (S)-1-Phenylethylamin einschlieût, um enantiomerenreines 3a-(2-Nitrophenyl)hexahydroindol-4-on zu erhalten, von dem aus die weiteren Ringe des Zielmoleküls unter hoher Stereokontrolle aufgebaut werden. Unter Berücksichtigung unserer früheren Arbeit [6 d] öffnet die hier entwickelte Strategie einen allgemeinen, enantioselektiven Zugang zu den Strychnos-Alkaloiden.