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Die Löslichkeiten von Triphenylthallium, -Gallium,-Indium, -Aluminium und -Bor Sowie Diphenylqueck-Silber und Biphenyl in Organischen Lösungsmitteln

✍ Scribed by Strohmeier, Walter ;Hümpfner, Karlheinz


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1957
Tongue
English
Weight
187 KB
Volume
90
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Im Verlaufe unserer Untersuchungen fiber die Elektronen-Donator-Acceptorwechselwirkung metallorganischer Verbindungen mit organischen Losungsmitteln*-4) wurden die Loslichkeiten fester metallorganischer Verbindungen in Heptan, Benzol, Dioxan, Diathylather und Chloroform bei 20" bestimmt. Da in der Literatur kaum quantitative Angaben iiber Loslichkeiten reiner metallorganischer Verbindungen vom Typ MePh3 vorhanden sind, sollen diese hier kurz mitgeteilt werden.

Weiterhin ist eine Reinigung fester metallorganischer Verbindungen durch Umkristallisation erst sinnvoll, wenn die Loslichkeiten der Substanzen und ihrer etwaigen Verunreinigungen bekannt sind.

METHODlK

Die von uns verwandte Methode zur Bestimmung der Laslichkeit metallorganischer Verbindungen ist bereits beschrieben wordens). Der Gehalt der gesattigten Losungen wurde nach Zersetzung der metallorganischen Verbindungen durch quantirative Bestimmung des Metalls festgestellt, wobei Indium6), Gallium7) und Aluminiums) mit Titriplex 111 titriert werden konnten, wahrend Thalliumg) als T12Cr04 zur Wagung kam *). Triphenylbor wurde rnit H202 und NaOH zersetztlo) und Bor als Borsaurell) titriert. Die Genauigkeit der Bestimmun-1) Auszug aus der Dissertat. K. HUMPFNER, Univ. Wiirzburg 1957. 2) W. STROHMEIER und K. NUTZEL, Z. Elektrochem., Ber. Bunsenges. physik. Chem. 59, 3) W. STROHMEIER, Z. Elektrochem., Ber. Bunsenges. physik. Chem. 60, 58 [19561. 4) W. STROHMEIER und K. HUMPFNER, Z. Elektrochem., Ber. Bunsenges. physik. Chem. 5) W. STROHMEIER, Chem. Ber. 88, 1218 [1955]. 6) H. FLASCHKA und A. M. AMIN, Z. analyt. Chem. 140, 6 [1953]. 7) H. FLASCHKA und H. ABDINE, Z. analyt. Chem. 148, 21 I [1955]. 8 ) G. SCHWARZENBACH. Die komplexometrische Titration, Verlag F. Enke, Stuttgart 1956, S. 83. 9) Handbuch der analytischen Cheniie, 111. Bd. : Quantitative Analyse, Springer-Verlag, Berlin 1942, S. 610. *) Triphenylthallium wird rnit verd. SiIure zum Diphenylthalliurnsalz umgesetzt, dann rnit konz. Salpeter-und konz. Schwefelsaure zur Trockene abgeraucht, mit Wasser aufgenommen und rnit schwefliger SBure das TPe zum TI@' reduziert.


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