Die Lochkorrosion austenitischer Chrom-Nickel- und Chrom-Nickel-Molybdän-Stähle in schwefelsaurer Bromidlösung und ihre Inhibition durch Nitrationen
✍ Scribed by G. Herbsleb; H. Hildebrand; W. Schwenk
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- German
- Weight
- 982 KB
- Volume
- 27
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
In schwefelsaurer Bromidlösung wird CrNi‐Stahl 18 9 oberhalb eines kritischen Grenzpotentials unter Lochkorrosion angegriffen; dieses Grenzpotential ist höher als im Falle von chloridhaltigen. Die Bromide sind demnach schwächer wirksam als Chloride, doch ist die Lochdichte unter sonst gleichen Bedingungen Wesentlich größer. Während die Lochkorrosion in Chloridlösungen durch Zusatz von Molybdän stark verringert werden kann, ist dieser Effekt im Falle der Bromidlösungen nur schwach ausgeprägt (bei Mo‐Zusätzen bis 4% verschiebt sich das Potential nur um 0,2 V nach positiveren Werten). Mo‐Gehalte um 2% sind im Falle der Bromidlösungen sogar ungünstig, da dann die Lochdichte beträchtlich erhöht ist. Ebenso wie in Chloridlösungen wird auch in Bromidlösungen die Lochkorrosion durch Nitrate inhibiert; das Grenzpotential liegt dabei in Bromidlösungen wesentlich höher, was auf stärkere Adsorption der Bromidionen hindeutet.
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## Abstract Stickstoff in Mengen von 0,22–0138 bzw. 0,028–0,130% beeinflußt das Lochkorrosionsverhalten der CrNi‐Stähle 18 11 und der CrNiMo‐Stahle 17 13 2,6 in ver‐ schiedenen Wärmebehandlungszuständen nur wenig (jedoch günstig). Das Lochfraß‐ potential ist dan gegen positivere Werte verschoben. D