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Die Lipide aus Phycomyces Blakesleeanus

✍ Scribed by Karl Bernhard; Hans Albrecht


Book ID
102854243
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1948
Tongue
German
Weight
771 KB
Volume
31
Category
Article
ISSN
0018-019X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Von den Mikroorganismen besitzen namentlich die Schimmelpilze und Hefen unter geeigneten Kultivierungs-und Erniihrungsbedingungen die Fahigkeit, erhebliche Lipidmengen zu synthetisieren und in ihren Zellen zur Ablagerung zu bringen. Diese Eigenschaft erlangte sogar im Hinblick auf die Gewinnung von Fetten ein gewisses Interessel).

Wir haben vor kurzem uber das Waehstum des Schimmelpilzes P h y c o m y c e s B l a k e s l e e a n u s bei verschiedenen Stickstoffquellen und uber zwei in der Glucose-haltigen Niihrlosung auftretende Stoffwechselprodukte berichtet2).

Die vorliegenden Untersuchungen betreffen einen Teil der Inhaltsstoffe dieses Pilzes, die Lipide. Der Pilz wurde nach bereits mitgeteilten Angaben2) gezuchtet. Sein Wachstum ist stark temperaturabhangig und erfolgt am besten bei 20O. Es stand uns kein temperaturkonstanter Raum zur Verfugung und die Verhdtnisse erlaubten uns nicht, eine grosse Anzahl von Kulturen gleichzeitig zu starten. Wir mussten uns vielmehr auf die wiederholte Anlegung von jeweilen 300 Kulturen zu 25 em3 Nahrlosung beschranken. Aus der umstehenden Tabelle geht indessen hervor; dass das mittlere Gewicht des getrockneten Mycels bei den verschiedenen Ansiitzen nur innerhalb geringer Grenzen variiert, so dass eine einigermassen einheitliche Zusammensetzung desselben vorausgesetzt werden durfte.

Tabelle 1.


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