Die Leitungsgeschwindigkeit und Erregungsausbreitung in den Vorhöfen des Hundes
✍ Scribed by W. Brendel; W. Raule; W. Trautwein
- Publisher
- Springer
- Year
- 1950
- Tongue
- English
- Weight
- 488 KB
- Volume
- 253
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Exakte ~essungen der elemen~aren Daten (Leitungsgeschwindigkeit v, Anstiegsdauer t, Anstiegsl~nge l) und der Erregungsausbreitung in den VorhSfen fehlen bis heute. Nachdem SCHAeFeR und T•A(TTw]~rN 1° diese Daten an den Ventrikeln bereits gemessen haben, waren noch mit der gleichen Methode die Verhi~ltnisse an den VorhSfen zu analysieren.
Besonderes Interesse gewinnen die VorhSfe dadurch, dal~ bis zum heutigen Tage noch keine endgfiltige Klarheit dariiber besteht, ob die Erregung vom Sinusknoten mit Hilfe eines eventuell vorhandenen spezifischen Reizleitungssystems zu den einzelnen Vorhofabschnitten und dem AV-Knoten geleitet wird (TE~ BORG1), oder ob sich die Erregung vom Sinusknoten gleichm~6ig und mit gleicher Leitungsgeschwindigkeit (LEwis ~) ,,wie ein Wassertropfen auf LSschpapier" ausbreitet. Andere Autoren fanden, dal~ die Erregung zum AV-Knoten rascher als zu den iibrigen Teflen geleitet wfirde (EYSTER und ~[EEK6).
Einige der Methoden, mit denen bisher die LSsung dieser Fragen ver-,sucht wurden, kann man heute als unzureichend bezeichnen, Entweder wurde mit unipolarenAbleitungen gearbeitet, (LEwis 7) oder es wurde eine Analyse der P-Zacken-Ver/~nderungen, die nach Ligatur gewisser ~(orhofbfindel auftreten, durchgeffihrt (I~oTHB~RG~R und SCHE~F 9, CO~DORELLI3). Wenngleich gerade das Anlegen solcher Ligaturen zu guten Ergebnissen fiber die groben Wege d e r Erregungsausbreitung fiihrt% so lassen sich damit doch keine l~iickschliisse auf die Leitungsgeschwindigkeit und Erregungsausbreitung in kleineren Bezirken und a u f Vorg/~nge in einzelnen Fasern ziehen.
Methodil~ und Technilc.
Es kamen 10 ttunde zum Versuch, denen in Chloralose-Urethannarkose der q?horax median er6ffnet und das Perikard an der zu untersuchenden Stelle jeweils aufgetrennt wurde. Je nach den anatomischen Verh~ltnissen wurden Tefle der
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