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Die Kosten der Epilepsie in Deutschland. Gesundheitsökonomische Evaluation einer chronischen Krankheit

✍ Scribed by Richard Dodel; Felix Rosenow; Hajo Martinus Hamer


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
German
Weight
234 KB
Volume
36
Category
Article
ISSN
0048-3664

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✦ Synopsis


Abstract

Obgleich Epilepsien eine der häufigsten chronisch neurologischen Erkrankungen darstellen und deswegen einen hohen Resourcenverbrauch im Gesundheitswesen erwarten lassen, stehen für das deutsche Gesundheitswesen, wie für viele andere neurologische Erkrankungen, nur wenige gesundheitsökonomische Evaluationen zur Verfügung. Jährlichen Gesamtkosten der Therapie sind anhand der vorhandenen Datenlage auf ca. R 10.000 zu schätzen, wobei indirekte Kosten überwiegen. Frühberentung gefolgt von Medikamentenkosten spielen die größte Rolle. Allerdings sind die Kosten für die Behandlung eines Epilepsie‐Patienten um ein Vielfaches geringer als diejenigen, die für andere chronische nervenärztliche Krankheiten, wie M. Parkinson (ca. R 20.000/a) oder M. Alzheimer (ca. R 35.000/a) anfallen. Für eine rationale Entscheidung zur Resourcenallokation sind detaillierte gesundheitsökonomische Evaluationen der eingesetzten alten und (in der Regel besser verträglichen) neueren Medikamente und der nicht‐medikamentösen Therapieformen dringend notwendig.


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