Die Korrosion des Bleis in tetrafluoborsauren Elektrolytlösungen
✍ Scribed by Dr. Fritz Beck
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1977
- Tongue
- German
- Weight
- 835 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Die Korrosion von 99,985%igem Blei in tetrafluoborsauren Elektrolyten, insbesondere in einer Lösung von 1 Mol/1 HBF~4~ + 2 Mol/1 Pb(BF~4~)~2~, wurde eingehend untersucht. Bei 20°C beträgt in luftgesättigter Lösung die Korrosionsrate 35 μA/cm^2^, entsprechend 1,0 mm/a. Da unter Argon die Korrosionsgeschwindigkeit stark zurückgeht, liegt vorwiegend Sauerstoffkorrosion vor. Bei höheren Temperaturen (50°C) kommt wegen der abnehmenden Wasserstofflüberspannung am Blei und der zurückgehenden Sauerstofflöslichkeit dagegen die Säurekorrosion mehr in den Vordergrund, wobei die Korrosionsrate insgesamt um eine Größenordnung steigt. Zementierbare Additive wie Cu^++^, Sb^+++^ und Pd^++^ erhöhen anfänglich die Korrosionsgeschwindigkeit um bis zu zwei Zehnerpotenzen, aber nach 10–20 h hat sich wieder der alte Wert eingestellt. Bi^+++^ wird ebenfalls zementiert, wobei eine mittlere, zur Additivkonzentration proportionale und zeitlich wenig abnehmende Korrosionsbeschleunigung resultiert. Oxidationsmittel wie Fe^+++^ und Chinon beschleunigen die Bleiauflösung, wobei sie stöchiometrisch verbraucht werden. Reduktionsmittel wie Fe^++^, V^+++^ oder Hydrochinon können nicht als Mediator für die Luftkorrosion wirken. Nitrationen sind im untersuchten Konzentrationsbereich fast inert. Konsequenzen bezüglich des Bleilösungsakkumulators werden diskutiert. Die Selbstentladung in Abwesenheit von O~2~ ist sehr gering. Andererseits ist es möglich, durch Sauerstoffkorrosion einseitig akkumuliertes Blei wieder in Lösung zu bringen. Auf diese Weise kann die Batterie wieder in den Ausgangszustand zurückgeführt werden.
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