Die kolorimetrische bestimmung höhermolekularer phenol-formaldehyd-kondensate in dimethylformamid-methanol-lösung mit FeCl3
✍ Scribed by Kämmerer, Von H. ;Gölzer, E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1961
- Weight
- 422 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Phenol‐Formaldehyd‐Kondensate geben in einem Gemisch aus Dimethylformamid und Methanol (4:1, Vol.) mit FeCl~3~ · 6H~2~O eine Farbreaktion. Es konnten Bedingungen ausfindig gemacht werden, unter denen die Extinktion der Farbreaktion reproduzierbar und innerhalb der Meßzeit konstant ist. Diese Farbreaktion wird von konstitutions‐ und molekulareinheitlichen Phenol‐Formaldehyd‐Kondensaten bis zum Molekulargewicht 900 gegeben, selbst wenn sie keine Hydroxymethylgruppen besitzen. Bei der Kondensation von 2,6‐Dihydroxymethyl‐4‐methylphenol zu Polyhydroxydibenzyläthern (Molekulargewicht bis 3400) zeigt sich eine charakteristische, hypsochrome Verschiebung des Absorptions maximums, während die sauer erhaltenen und hauptsächlich Methylenbrücken enthaltenden Kondensate aus 2‐Hydroxymethyl‐4‐methylphenol eine konstante Lage des Absorptionsmaximums besitzen.