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Die katalytische Hydrogenisation organischer Verbindungen mit unedlen Metallen bei Zimmertemperatur. Der Einfluß von Kontaktgiften auf die Hydrogenisation

✍ Scribed by Kelber, C.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1916
Weight
553 KB
Volume
49
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Die katalytische Hydrogenieation organischer Verbindungen mit unedlen Metallen bei Zimmertemperatur. Der EinfluD von Kontaktgiffen auf die Hydrogenisation. p2. Mitteilung, aus dem Laborat. von K r a e m e r und F l a m m e r , Heilbronn.] (Eingegangen am 5. Juli 1916.) Den EinfluB von Fremdstoffen auf die Hydrogenisation ungesattigter Verbindungen durch Platin und Palladium haben C. P a a l ' ) und seine Schuler eingehend studiert. C. P a al zeigte, daB von vielen Metallen und unlBslichen Metallverbindungen nur Magnesium und Nickel (bei Verwendung von Palladium auch Kobalt) die Wasserstoffiibertragung an ungesattigte Verbindungen nicht ungiinstig beeinflussen, wahrend Eisen, Kupfer, Zinn, Wismut, Blei, Cadmium, Silber und Aluminium sowohl als Metalle als auch als unlosliche Metallverbindungen eine mehr oder minder starke Hemmiing auf die Hydrogenisation ausiiben.

AuDer uber die Beeinflussung des Hydrogenisationsprozesses durch Metalle und Metallverbindungen hat C. P a a l uber die Lahmungen der kolloiden Edelmetall-Katalysatoren durch Cyanwaeserstoff, Schwefelwasserstoff und Schwefelkohlenstoff gearbeitet und gefunden, daB diese Substanzen auf die Kolloide Iahmend wirken und die Wasserstoffanlagerung an ungesattigte Verbindungen verbindern.

Vor kurzem a) babe ich iiber Hydrogenisationen berichtet, die ich mit Nickelkatalysatoren ausgefuhrt habe, welche auf verschiedene Weise aus den basischen Carbonaten hergestellt waren. Es war mir von Interesse, festzustellen, ob Kontaktgifte diese Katalysatoren uberhaupt beeinflussen und, wenn dies der Fall ist, ob dann eine gleich-mal3ige Vergiftung dieser, auf verschiedene Weise und bei verschiedenen Temperaturen gewonnenen Kontaktsubstanzen eintritt.

Die Untersuchungen, bei denen als Antikatalysatoren Cyankalium, Cyanwasserstoff, Schwefelwasserstoff und Schwefelkohlenstoff verwendet wurden, haben gezeigt, daB die verschiedenen Nickelkatalysatoren bei Anwendung gleicher Mengen und unter den gleichen Bedingungen ein vtillig verschiedenes Verhalten bei Hydrogenisationen gegen diese Kontaktgifte erkennen lassen.


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