Die Induktionsperiode bei der Chargenkristallisation und beim Ausfällen
✍ Scribed by Prof. Hugh M. Hulburt
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1975
- Tongue
- German
- Weight
- 317 KB
- Volume
- 47
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Die thermoanalytischen Methoden, wie DTA und DSC, liefern eher qualitative Ergebnisse und eignen sich nur in bestimmten Fallen fur quantitative Aussagen. Die Druck-Warmestau-Methode erlaubt auch bei leichtfluchtigen Substanzen eine fur die Praxis hinreichend genaue Bestimmung der Reaktionswiirmerate, deren Kenntnis fur die Auslegung der Kiihleinrichtung des GroBbehalters notwendig ist.
Die sicherheitstechnische Aussage bei der Obertragung der Labormessungen auf den groBtechnischen MaBstab besteht folglich nicht einfach in der Angabe eines Sicherheitsabstandes der max. zuliissigen Betriebstemperatur. Vielmehr wird durch eine sorgfaltige, modellunterstutzte Auswertung der Labormessungen zuniichst die Warmerate in Abhiingigkeit von der Temperatur ermittelt. Mit dieser Funktion kiinnen danach bei den gegebenen Warmeii bertragungsverhiiltnissen des GroBbehSllters anhand eines auf die Bedingungen des GroBbehalters zugeschnittenen Modells genaue Angaben der Stabilitiitsbedingungen gemacht werden. Fur den Fall des Totalausfalls der Kuhleinrichtung liefert die Rechnung die Induktionszeit, innerhalb der die erforderlichen GegenmaBnahmen zur Vermeidung der Warmeexplosion getroffen werden mussen. Am Beispiel des n-Nonylnitrit werden die MeBergebnisse der verschiedenen Methoden verglichen.
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