Die Glykoside von Streblus asper LOUR. 3. Mitteilung. Untersuchung der stark wasserlöslichen Anteile Glykoside und Aglykone, 260. Mitteilung
✍ Scribed by A. R. Manzetti; T. Reichstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1964
- Tongue
- German
- Weight
- 972 KB
- Volume
- 47
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Glykoside und Aglykone, 260. Mitteilung [l] 2) (15. X. 64) A. Einleitung. -Die Wurzelrinde von Streblus asper LOUR. (einer asiatischen Moracee) ist reich an Cardenoliden. Sie wurde zuletzt von KHARE et al. [2] [3] untersucht. Das Gemisch der rohen Glykoside liess sich durch Verteilung zwischen Wasser und organischen Losungsmitteln in ungefahr gleiche Mengen schwach und stark polare Anteile auftrennen. Bisher wurden nur die ersteren untersucht. Es konnten daraus 6 neue kristallisierte Cardenolide (a, A, B, C, I) und F) isoliert werden; vier weitere (p, G, G' und H) wurden in amorpher, aber papierchromatographisch reiner Form erhalten. Die Strukturen von 01 (Kamalosid), A (Asperosid) und B (Streblosid) wurden aufgeklart [3], bei C (Indrosid), F, G, G' und H gelang dies teilweise [31. G' (Peripallosid) wurde inzwischen auch in Kristallen isoliert [l] [4] [5] ; relativ reichlich ist es in den Samen von Antiaris toxicaria [l] [4] [5] enthalten. -Hier beschreiben wir die Untersuchung der stark polaren (wasserloslichen) Glykoside. B. Ausgangsmaterial und Vortrennung. Zur Verfiigung standen die 3 folgenden, friiher beschriebenen Proben [2] : Probe a) 23,2 g Chf-Alk-(2: 1)-Extrakt aus 6,5 kg Wurzelrinde Probe b) 37,O g Chf-Alk-(Z: 1)-Extrakt aus 12,O kg Wurzelrinde Probe c) 54,O g Chf-Alk-(Z: 1)-Extrakt aus 50,O kg Wurzelrinde Zur Untersuchung verwendeten wir 35 g Probe c (entspricht 32,4 kg Wurzelrinde) 3). Durch Verteilung zwischen Wasser, Chloroform und Chloroform-Alkohol-Gemischen wurde dieses Material nochmals in vier Teile aufgetrennt (Tab. 1). In Papierchromatogrammen (am besten bewahrten sich die in den Fig. 1-7 angegebenen Systeme) liessen sich in den Chloroform-Alkohol-Extrakten B (teilweise erst Tabelle 1. Vortrennung von 35 g rohenz Chf-AZk-(Z: 7)-Bxtrakt4) Art des Chf-Alk-(4:1)-Chf-Alk-(2: 1)-Chf-Alk-(2:1)-Total
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Die Konstitution von Asperosid und von Streblosid wurde ermittelt. Ersteres ist Digitoxigenin‐3‐2′,3′‐di‐O‐methyl‐β‐D‐glucosid‐〈1,5〉 und Streblosid ist Strophanthidin‐3‐[2′,3′‐di‐O‐methyl‐β‐D‐glucosid‐<1,5>]. Kamalosid enthält Periplogenin als Genin; der Zucker wurde nur papierchromatog
## Abstract Aus einem Glykosid‐Konzentrat aus __Apocynum cannabinum__ L. wurde neben den beiden schon früher isolierten Glykosiden Cymarin und Apocannosid noch ein drittes Glykosid in Kristallen isoliert und Cynocannosid genannt. Hydrolyse des letzteren gab L‐Oleandrose und dasselbe Genin, das auch
Glykoside und Aglykone, 65. Mitteilung2) von J. v. Euw und T. Reichstein. (20. X. 50.) Bus insgesamt 12 authentischen Samenproben von Strophanthus sarmentosus P. DC. (vom ostlichen Teil der Elfenbeinkuste, Togo, Goldkuste und Nigeria) konnten nach Fermentierung als Hauptglykoside Sarverosid und Sarm