Die Glykoside der Wurzeln von Adenium Honghel A. DC. Glykoside und Aglykone, 67. Mitteilung
✍ Scribed by O. Schindler; T. Reichstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Tongue
- German
- Weight
- 499 KB
- Volume
- 34
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Pdrejacpue & Hasenfratz2) isolierten aus dem getrockneten Gemisch der Stengel und Wurzeln von Adenium Honghel A . DC.3) in 0,36 yo Ausbeute das krist. Glykosid Hongkelin. Hunger & Reichstci.n4) erhielten dagegen aus den Stengeln einer Adeniumart aus Nigeria, die ebenfalls als Adeniuin Honghel A. DC. angesehen wurde, kein Hongkelin, sondern 3 Hauptglykoside, namlich die Hongheloside A und C und Digitalinum-verum (als Hexacetat isoliert), ferner in kleinen Mengen 3 weitere Glykoside, die Hongheloside D, E und F sowie kleine Mengen von 3 anderen Stoffen nichtglykosidischer Natur, die als Substanzen 1, 2 und 3 bezeichnet wurden. Schliesslich wurde auch noch 1 6 -D esacetyl-anhydro -honghelosid-A isolier t , von dem aber vermutet wurde, dass es sich urn ein Artefact handelt, das aus Honghelosid A durch die Einwirkung von A1,03 auf Honghelosid A entstanden war. (Dasselbe gilt moglicherweise fiir Honghelosid F.) Herr Dr. Fnhejucque hatte die Freundlichkeit, uns eine Probe seines Hongkelins zu senden5). Eine Reihe amorpher Fraktionen aus den fruher erhaltenen Extrakten, in denen Hongkelin hatte anwesend sein konnen, wurde geimpft, ohne dass es gelang, Kristalle dieses Glykosids zu erhalten6). Wir glauben daher, dass Hongkelin in unserem Material nicht in merklichen Mengen enthalten war.
Wegen diesen unterschiedlichen Ergebnissen war es wichtig, nochmals eine zusatzliche Kontrolle daruber vorzunehmen, ob unser Material botanisch eindeutig bestimmt war, denn die eindeutige Differenzierung der verschiedenen Adeniumarten scheint sehr schwierig zu sein. Wie friiher erwiihnt, stammte das hier untersuchte Material von kultivierten Pflanzen aus Kano (Nigeria). Die Pflanze wachst in Kano selbst nicht wild, wohl aber in der Umgebung.
📜 SIMILAR VOLUMES
Glykoside und Aglykone, 65. Mitteilung2) von J. v. Euw und T. Reichstein. (20. X. 50.) Bus insgesamt 12 authentischen Samenproben von Strophanthus sarmentosus P. DC. (vom ostlichen Teil der Elfenbeinkuste, Togo, Goldkuste und Nigeria) konnten nach Fermentierung als Hauptglykoside Sarverosid und Sarm
sind wir fur die Diskussion Zu besonderem Dank verpflichtet sind wir der C I B A AG., Bascl, fiir technischc unserer experimentellen Resultate zu grossem Dank verpflichtet. Hilfe bei der Aufarbeitung der Extrakte. Zusammenf assung. Aus Strychnos melinoniana Baillon wurden die beiden quaternaren Indo
## Abstract Die Beschaffung authentischer Samen von Strophanthus Gerrardi __Stapf__. wird beschrieben. Nach Einwirkung des bei 0° wasserlöslichen Anteils der in den Samen enthaltenen Fermente wurden die folgenden 4 kristallisierten Stoffe in den angegebenen Ausbeuten erhalten magnified image.
## Abstract Die Samen von Strophanthus hypoleucus __Stapf__ gaben nach Einwirkung des wasserlöslichen Teils der darin enthaltenen Fermente ein Glykosidgemisch, aus dem sich die folgenden kristallisierten Stoffe isolieren liessen: Periplocymarin, Periplogenin, Cymarol und Emicymarin. Möglicherweise
## Abstract 3 Samenproben von Strophanthus sarmentosus var. major __Dewèvre__ aus Französisch‐Äquatorialafrika und dem Belgischen Kongo wurden nach Fermentierung auf ihren Glykosidgehalt geprüft. Aus allen drei Proben wurden Sarverosid und Panstrosid als einzig fassbare Glykoside in mässiger Ausbeu