Die Entwässerung und die Abscheidung von Kieselsäure bei der Analyse
✍ Scribed by F. A. Gooch; F. C. Reckert; S. B. Kuzirian
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1914
- Tongue
- German
- Weight
- 413 KB
- Volume
- 85
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Die Entwasserung der Kieselsaure. Die Frage, welche Temperatur und welche Erhitzungsdauer erforderlich sei, urn die Kieselsaure bei der Analyse von Silikaten auf konstantes Gewicht zu bringen, ist vielfach untersucht und besprochen worden. I m allgemeinen herrscht die Meinung,2 daB zur Erzielung des richtigen Gewichtes der wasserfreien Kieselsaure, die man durch Fallen und Erhitzen im iiblichen Verlauf der Analyse erhalt, die Temperatur des Geblases erforderlich sei. LUNGE und MIELBERG haben jedoch gezeigt, daB Kieselsaure, die durch Hydrolyse von Siliciumfluorid erhalten war, nach dem Erhitzen in der vollen Flamme eines guten Bunsenbrenners beim weiteren Erhitzen mit dem Qeblase keinen weiteren merklichen Verlust erleidet. Diese Ergebnisse wurden bestatigt von LOHoFER4 in LUNGE s Laboratorium, sowie von HILLEBRAND fur Kieselsaure aus Siliciumfluorid. Andererseits fand HILLEBRAND bei Kieselsiiure, die durch Schmelzen von Quarz mit Natriumcarbonat, Behandlung der Schmelze von Chlorwasserstoffsaure und dreimaliges Verdampfen nebst den dazu gehorigen Extraktionen und E'iltrationen hergestellt war, da8 konstante Gewichte nur auf dem Geblase zu erzielen waren, und daB haufig ein halbstundiges Erhitzen auf dem Geblasewie allgemein empfohlen wirdnicht ausreicht, urn ein konstantes Gewicht sicherzustellen. Bei HILLEBRAND s Versuchen stammte die Kieselsaure von einem Quarzpulver, das einen Reinheitsgrad von 99.88 O/ , , I h u s dem Amer. Journ. Sci. (Sill.) ins Deutsche iibertragen von I. KOPPEL-HILLEBRAND, Journ. Amer. Chenz. Soc. 24, 371. -TREADWELL, Quant.
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