Die Elektrolyse von Bariumchloridlösungen mit Quecksilberkathoden
✍ Scribed by I. Weizer; P. P. Fedotieff
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1914
- Tongue
- German
- Weight
- 720 KB
- Volume
- 86
- Category
- Article
- ISSN
- 0372-7874
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✦ Synopsis
Mit 3 Figuren im Text.
Die Produktion der Bariumverbindungen hat sich in einigen Landern (Deutschland, Italien und England) zu einem groBen Zweige der chemischen Industrie entwickelt. Die Hauptverbindungen, die im GroBbetriebe hergestellt werden, sind: Bariumchlorid, Bariumoxyd und Peroxyd, Baryt und dns gefallte Sulfat.
Der Schwerspat wird vorwiegend auf Bariumchlorid verarbeitet; Witerit dient zur Gewinnung des Oxyds und des Peroxyds. Fur sich allein zersetzt sich der Witerit in der Hitze sehr schwer, daher wird er haufig mit Reduktionsmitteln gemischt, und das Gluhen wird im elektrischen Ofen vorgenommen. Die so hergestellten Verbindungen kiinnen natiirlich nicht ganz rein sein.
Eine der wertvollsten Bariumverbindungen ist der Baryt, welcher namentlich bei der Gewinnung des Zuckers aus der Melasse aus. gedehnte Anwendung findet. Ferner ist dieses starke Alkali zur Neutralisation der Schwefelsaure sehr geeignet iiberall da, wo das Hineinbringen fremder Substanzen ganz vermieden werden soll. Die chemische Darstellungsweise des Baryts ist im allgemeinen sehr kompliziert und die Gewinnung von vollstandig reinem Baryt ist mit groBen Kosten verknupft.
VerhBltnismSCBig einfach und in reinem Zustande lafit sich der Baryt durch Elektrolyse von Bariumchloridlosungen darstellen. F u r diesen Zweck kann man sich derselben Verfahren bedienen, welche jetzt fiir die Eiektrolyse der Alkalichloride mit so gutem Erfolge Aus dem Russischen ins Deutsche iibertragen von J. PrNsKER-Berlin. Siehe P. P. FEDOTIEFB, ,,Der gegenwartige Stand der chemischen und elektrochemischen IWustrie in Europa", Ber. d.
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## Abstract Die Zersetzungsspannungen verschiedener neutraler Normallösungen von Salzen der seltenen Erden wurden bestimmt. Die Werte liegen nahe beieinander und zwar ungefähr bei 2 Volt.
Diese Auffassung unterscheidet sich wesentlich yon der Annahme, die Reaction zwhchen Jodmethyl und der tertiaren Base finde iiberhaupt nicht statt, die gerechtfertigt ware, wenn das qoaternlre Jodid nicht existenzfahig ware. Der Grund fiir die ausserordentliche Verlangsamung der Reaction, der fiir