Die Einwirkung der Mineralsäuren auf den Chlorkalk
✍ Scribed by Kopfer, Ferdinand
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1875
- Weight
- 688 KB
- Volume
- 177
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
In seiner klassischen Arbeit .Ueber die Verbindungen dea Chlors mit den Basenu *) zeigte G a y -L u s 8 a c , d a b bei der Einwirkung von Chlor auf ein Alkali aqiiivalente Mengen Chlorid und Hypochlorit gcbildet werden. Demzufolge fafste er auch den Chlorkalk auf als ein Gemenge oder eine Verbindung von Clilorcalcium mit unterchlorigsauretn Kalk und zeigte, dais wenn man eine Chlorkalklijsung mit nur kleinen Mengen verdiinnter MinetalsQuren destillirt, man ein farbloses Destiltat erhiilt, be- stehend aus wiisseriger unterchloriger SBure. Als spater erkannt wurde, dafs das alte Atomgcwicbt des Cabiums verdoppelt werden masee, machte 0 d li n g **) darauf aufmerksam, dab die bleichende Verbindung im Chlorkalk auch die Constitution Ca {ga haben kiinne. Diese Ansicbt erklart natiirlich elten 80 einfach wie die alkre dw Freiwerden von unterchloriger Saure unter den erwahntea Umstiinden. Nun aber Itat G op n e r ***) vor einiger Zeit die Behauptung aufgestellt , dars bei der Zersetzung des Chlorkalks mit Mineralskuren nie unterchlorige SBure, sondern immer nur freies Chlor auflreten kBnne; daraus foige, dafs im Chlorkalk eine Verbindung yon der empirischen Formel CaOCls enthalten sei, die durch directe Aufnatme von Chlor durch Kalk entstnnden, somit auch durch starke Mirieraibauren *) Diese Annaleo mB, 153.
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