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Die dunkle Seite des Spiels

✍ Scribed by unknown author


Tongue
German
Leaves
221
Category
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✦ Table of Contents


Cover
Inhalt
subTexte
Danksagung
Vorwort
Einleitung
Gegen die Harmlosigkeit des Spiels
Die drei Teile dieses Buches
Begriffe: Spielhaftigkeit und Game
1 Haschen nach Wind: Spieldefinitionen und warum sie scheitern
1.1 Das klassische Modell
Sind Spiele wirklich immer freiwillig?
Sind Spiele wirklich immer abgegrenzt?
Haben Spiele immer ein bindendes Regelsystem?
Bieten Spiele immer Freude und Spannung?
Bieten Spiele immer eine Andersartigkeit im Kontrast zum gewöhnlichen Leben?
Das revidierte klassische Modell
Haben Spiele immer variable und quantifizierbare Ergebnisse?
Gibt es immer ein emotionales Attachment zum Ergebnis?
Sind die Konsequenzen immer aushandelbar?
1.2 Heimliche Annahmen: Was ist primär?
1.3 Kapitulation vor der Definition
1.4 Familien von Spielen
1.4.1 Pädagogisch‐moralischer Zugang
1.4.2 Biologistische Spieltheorien
1.4.3 Reformpädagogik
1.4.4 Entwicklungspsychologische Perspektive
Sandkastenspiele
1.4.5 Soziologischer Zugang: Spiele und Gesellschaft
Games als soziale Minimaleinheit
Spiel als Rahmung
1.5 Neuer Auftritt: Das Game beim Improvisationstheater
1.6 Neuer Auftritt: Gamedesign
1.7 Der Modus des Spielens
2 Die Spielhaftigkeit der Welt
2.1 Sind wir von Spielen geformt?
2.1.1 Hide and Seek
Schnitzeljagd oder das Pfadfinderspiel
2.1.2 Territorialspiele
2.1.3 Statusspiele
Exkurs Imitationsspiele: Menschen spielen Raubtier/Götter
2.1.4 Brunft und Balzspiele
2.1.5 Den‐Richtigen‑/Die‐Richtige‐finden‐Spiele
2.1.6 Hobbyspiele
2.1.7 Klatsch und das Auswechseln von Wahrnehmungsrahmen
Exkurs: Auftritte und Abtritte
2.1.8 Sprachspiele
2.1.9 Die Durchquerung des ludischen Feldes
2.1.10 Spiele als Evolutionstreiber
2.2 Können wir durch Spiel die Wirklichkeit verändern?
2.2.1 Monopoly: Der Wirklichkeit den Spiegel vorhalten
2.2.2 Slack: Wirklichkeit und Gamification
2.2.3 Soziale Rollen: Innen und außen
Schwellenhüter:in
Spielverderber:in
Zuschauende
2.2.4 Soziale Rollen und das Entstehen von Moral
2.2.5 Die Erfindung des Theaterspiels
2.3 Parallelwelten: Strukturelle Ähnlichkeit zwischen Spiel und Wirklichkeit
2.3.1 Entscheidungen
Zug um Zug
2.3.2 Kooperation oder Nichtkooperation: Strategien
2.3.3 Stabilität: Nash‐Gleichgewichte
2.4 Verdoppelung der Welt
2.4.1 Karneval
2.4.2 Die Zwei‐Welten‐Theorie des Theaters
2.4.3 Doppelte Schauspielende und doppelte Zuschauende
2.4.4 Probleme mit der Zwei‐Welten‐Theorie
2.5 Die Drei‐Welten‐Theorie der Performativität
2.5.1 Drei‐Welten‐Modell beim Improvisationstheater
2.5.2 Theater als Prisma
3 Künstliche Regenbögen: Das Theater
3.1 Bitte einsteigen! Die Einladung zum Spiel
3.1.1 Der Magic Circle
3.1.2 Übergänge
3.1.3 Das Unbewusste spielt mit
3.1.4 Suspension of Disbelief
3.1.5 Involvement
3.1.6 Immersion
3.2 Identifikation
3.2.1 Projektion und Introjektion
3.2.2 Dynamische Membrane zwischen innen und außen
Die Gummihandillusion: Teilidentifikationen
3.3 Hineinschlüpfen: Die Schauspielenden
3.3.1 Spielfiguren
3.3.2 Avatare
3.3.3 Figurendesign
3.3.4 Imagination
3.3.5 Wechselwirkungen zwischen Figuren und Spielenden
3.3.6 Schauspielende als Champions der Bewusstseinsspaltung
3.4 Gespannte Saiten: Die Zuschauenden
3.4.1 Was wissen wir über Spiegelneurone?
3.4.2 Aufsplittung versus Spiegelung
3.4.3 Das Theater als Schule der Aufsplittung
3.5 Games im Theater
2.5.1 Games beim Improvisationstheater
Games in der Chicagoer Schule der Improvisation
Johnstone und die Statusspiele
3.5.2 Spiele im Literaturtheater und im inszenierenden Theater
Wachtangow: Der Regisseur als Spieldesigner
Sanford Meisner
Theaterstücke als Spiele gesehen
Hamlet
Faust
Woyzeck
Endspiel
3.5.3 Sind Plots im Grunde genommen Spiele?
3.6 Die Ästhetik des Spiels im Theater
4 Performative Spiele
4.1 Primäres und sekundäres Spiel
4.1.1 Backseat Gamer
4.1.2 Antäuschen
4.2 Erwartungen
4.2.1 Kleine Typologie der Erwartungsmodellierung
4.2.2 Erwartungen im primären und sekundären Spiel
4.2.3 Erwartung und Storytelling
4.2.4 Der Circle of Expectations
4.3 Die Kunst der Aufsplittung
5 Dunkle Spiele des Theaters
5.1 Warum tun wir uns das an?
5.2 Die Entdeckung des Dark Play
5.2.1 Nietzsches dunkler Spielbegriff
5.2.2 Freud jenseits des Lustprinzips
Warum wir Psychopathen auf der Bühne sehen wollen
Das Unheimliche
Der Wiederholungszwang
Angstlust
5.2.3 Spiele der Erwachsenen: Eric Berne
5.2.4 Destruktive Überbietungswettkämpfe
5.2.5 Korruption von Spielen: Roger Caillois
5.2.6 Deep Play: Clifford Geertz
5.2.7 Dark Play: Richard Schechner
5.2.8 Spiele des Selbst
5.3 Dunkle Aufsplittung
5.3.1 Abhängigkeitsspiele und Autonomiespiele
5.3.2 Robinson – die dunkle Fantasie der Autonomie
5.3.3 Besessenheit: Die krasse Verwandte der Schauspielerei
5.3.4 Die Entdeckung der seelischen Intransparenz
5.4 Im Rausch der Verantwortungslosigkeit
6 Integration und Schluss
6.1 Mocking, Aufziehen
6.2 Verliererspiele
6.3 Kapitulation
6.4 So what?
Literatur


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