Die Chemie in wasserähnlichen Lösungsmitteln und Salzschmelzen am Beispiel der Chemie in geschmolzenem Quecksilber(II)-bromid
✍ Scribed by Prof. Dr. G. Jander
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- English
- Weight
- 660 KB
- Volume
- 62
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Bild 3 zeigt, daD es moglich ist, mit den neuen Atomkalotten auch m e s o m e r e G r e n z f o r m e n anschaulich darzustellen. Die Atommassenschwerpunkte bleiben in den beiden Grenzzustanden, die sich nur durch die Ladungsverteilung der x-Elektronen unterscheiden, erhalten.
In der Form a) istim Modell deutlich erkennbardas X -Elektronensystern des Phenyl-Kerns vom Elektronensystem des Stickstoffs der NH,und der NO,-Gruppe durch eine a-Bindung rnit einer um die C-N-Bindung zylindersymmetrischen Ladungsverteilung a bg e t r e n n t .
In der chinoiden Form b) dagegen haben wir zwei -C=N-Doppelbindungen, die rnit zwei -C=C-Doppelbindungen konjugieren, indem die x-Elektronen der beiden N rnit denen des aromatischen Systems ineinander ubergehen.
Die Ebenen maximaler Ladungsdichte der x-Elektronen der C=N-Bindungen iind die Ebenen maxirnaler Ladungsdichte der x-Elektronen der C=C-Bindungen sind alle parallel und senkrecht zur Phenyl-Kernebene rnit der die Winkelebene der H, , H An dem Modell zeigt sich besonders anschaulich der Vorteil einer besonderen Berticksichtigung der Wirkungsradien von Bindungs-Elektronen unter Beachtung der raumlichen Verschiedenheit der Wirkungsradien der x-Elektronen. und 0 0 Valenzen parallel liegen. N ' N ' Zu Bild 3 (nebenstehend) Meminere Grenzzustlnde des p-Nltranilins dargestellt durch nach neuen Prinzipien neu berechnete Stuart-Atomkalotten Elngeg. am 4. Marz 1950.