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Die Chemie der Lakritzschnecke — Teil 2

✍ Scribed by Klaus Roth


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2004
Tongue
German
Weight
539 KB
Volume
38
Category
Article
ISSN
0009-2851

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✦ Synopsis


Abstract

Im letzten Heft verfolgten wir den Weg vom Süßholz (Glycyrrhiza glabra) bis zur Lakritzschnecke. Obwohl seit Jahrhunderten in der Volksmedizin bei Magenbeschwerden und Erkrankungen der oberen Luftwege bewährt, konnte der Wirkstoff der Lakritze, die Glycyrrhetinsäure [1], erst 1936 in reiner Form isoliert und charakterisiert werden. Die sich anschließende Strukturaufklärung war fast ein Alleingang von Leopold Ruzžička und seiner Arbeitsgruppe. Begleiten wir ihn auf seinem mühsamen Weg von der Summenformel C~30~H~46~O~4~ bis zur Strukturformel. Vergleichen wir dann, wie Chemiker heute die Struktur eines so komplexen Naturstoffs mit Hilfe spektroskopischer Methoden bestimmen.


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