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Die C,C-Hydrogenolyse der Hopfenbitterstoffe

✍ Scribed by Riedl, Wolfgang ;Nickl, Josef


Book ID
102783347
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1956
Tongue
English
Weight
752 KB
Volume
89
Category
Article
ISSN
0009-2940

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

Lupulon (I) erleidet bereits unter sehr milden Bedingungen C,C‐Hydrogenolyse zu Isopentan und 3.5‐Diissoamyl‐phlorisovalerophenon. Die Hydrogenolyse ist unabhängig von der Natur des Acyl‐Rests in I, wie am Beispiele des Aceto‐lupuphenons gezeigt wird. Sie ist jedoch gebunden an das Vorliegen β,γ‐ständiger, exocyclischer Doppelbindungen: I‐Analoga mit den abgewandelten Allyl‐Seitenketten Allyl, Crotyl Prenyl (I) und Benzyl ergeben abgestufte Hydrogenolyse zu resp. 0%, 37%, 70% und 92%. Es wird ein (krypto‐)ionischer Reaktionsmechanismus vorgeschlagen, wobei die zur Trennung der C,C‐Bindung notwendige Energie einerseits durch Prädissoziation erniedrigt ist und andererseits kompensiert wird durch die Energiegewinne bei der Aromatisierung des Chinol‐Systems und der Bildung resonanzstabilisierter Prenyl‐Kationen.


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