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Die Cardenolide von Erysimum perofskianum FISCH. et MEY. 2. Mitteilung. Glykoside und Aglykone, 217. Mitteilung

✍ Scribed by Z. Kowalewski; O. Schindler; Herb. Jäger; T. Reichstein


Book ID
102856930
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1960
Tongue
German
Weight
703 KB
Volume
43
Category
Article
ISSN
0018-019X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

Die Struktur von 4 neuen Glykosiden aus den Samen von Erysimum perofskianum wird bis auf wenige Einzelheiten abgeklärt. Der Abbau des bekannten Erysimosids wird beschrieben. Die genannten Glykoside enthalten alle dasselbe Genin (Strophanthidin) und unterscheiden sich nur im Zuckeranteil wie folgt:

Kabulosid (C) enthält vermutlich 2‐Desoxy‐D‐gulose.

Perofskosid (D) enthält 2‐Desoxy‐D‐glucose.

Erysimosid (E) enthält in Übereinstimmung mit Befunden von ABUBAKIROW et al. Digilanidobiose. Letztere ist vermutlich eine 4‐(β‐D‐Glucopyranosido)‐D‐digitoxrose.

Eryperosid (E′) wird wie Erysimosid enzymatisch zu Helveticosid gespalten; es enthält als Zucker einen mit Digilanidobiose isomeren Zucker, der aus denselben Bausteinen besteht. Es könnte cine 3‐ oder 4‐(α‐D‐Glucopyranosido)‐D‐digitoxose vorliegen.

Erycorchosid (F) wird wie Olitorisid enzymatisch in Corchorosid A und vermutlich D‐Glucose gespalten. Als Zucker enthält es vermutlich 3‐ oder 4‐((α‐D‐Glucopyranosido)‐D‐boivinose.

Die in C, D, E′ und F enthaltenen Zucker sind unseres Wissens bisher noch in keinem Naturprodukt aufgefunden worden.


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