Die Bufogenine des Paratoidensekretes von Bufo regularis REUSS. Über Krötengifte, 26. Mitteilung
✍ Scribed by M. Bharucha; Herb. Jäger; Ek. Weiss; T. Reichstein
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1961
- Tongue
- German
- Weight
- 450 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Bufotalinin ist ein seltenes Steroid, das nach WIELAND & HESSE~) zuerst von H. MEYER isoliert und von WIELAND, HESSE & HuTTEL4) genauer beschrieben wurde. Obwohl es im Sekret der europiiischen Erdkrote Bufo bufo bufo L. nur zu ca. 1 yo enthalten ist5), konnte seine Struktur weitgehend abgeklart werden6). Zur Sicherstellung derselbe? und zur Herstellung von Derivaten war weiteres Material envunscht. SCHROTER et al. haben die Sekrete von 9 Krotenarten untersucht. Sie fanden, dass Bufo regularis REUSS am meisten davon produziert. Wir beschreiben hier die praparative Trennung von solchem Material. In erster Linie wurde dabei die Gewinnung des Bufotalinins angestrebt ; die anderen Produkte wurden papierchromatographisch nachgewiesen und nur isoliert, soweit dies ohne zu grossen Zeitaufwand moglich war. Ausgangsmaterial. Es standen die folgenden Praparate zur Verfugung : a) 5 g Trockensekret aus Erythrea, wie friiher beschrieben?. b) 0,8 g Trockensekret von 28 Tieren aus SW-Afrika, wie friiher beschrieben?). c) 1.349 g Trockensekret (noch etwas Hautbestandteile enthaltend) von 41 Tieren aus SW-Afrika. Dazu erhielten wir die mit Watte abgetupften Sekretreste. Die Extraktion dieser Watte mit Chloroform-Methanol-(1 :1) lieferte noch 0,219 g Extrakt, die mit dem obigen Trockensekret vereinigt wurden (Total 1,568 g) *). Die Proben b) und c) stammen sicher von B. regularis, da Herr F. GAERDES die Species genau kennt. Die Provenienz der Probe a) ist dagegen, wie friiher envahnt, unsicher?), da kein ganzes Tier als Beleg fur die Bestimmung zu erhalten war. Fur die Annahme, dass das Material von B. regularis stammt. sprach die Tatsache, dass in Erythrea B. regularis haufig sein SOU. Ausserdem kommt (seltener) auch B. mauretanicus vor. Ferner konnten SCHROTER et a1.7 in den Proben a) und b) in Papierchromatogrammen 6 genau gleiche Genine nachweisen (vgl. Tab. 3). Mit weiteren Systemen, die eine bessere
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