Die bestimmung des molekulargewichts und der räumlichen ausdehnung von fadenmolekülen nach der streulichtmethode1. (vorläufige mitteilung)
✍ Scribed by Schulz, von G. V. ;Harborth, G.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1948
- Weight
- 620 KB
- Volume
- 2
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Die Streuintensität gelöster Teilchen, die nicht mehr vernachlässigbar klein gegen die Wellenlänge sind, zeigt Abweichungen von der Rayleighschen Gleichung. Auf Grund von Gleichungen, die Neugebauer kürzlich aufgestellt hat, kann man aus der Abhängigkeit der Streuintensität von der Wellenlänge die räumliche Größe der Teilchen berechnen. Ferner gewinnt man aus solchen Messungen einen Korrekturfaktor für die Rayleighsche Gleichung, so daß auch das Molekulargewicht der Teilchen berechnet werden kann.
An einer Fraktion von Polymethacrylsäureester wird die Streuintensität bei 3 Wellenlängen gemessen. Hieraus ergibt sich ein Molekulargewicht von 1,7 · 10^6^, welches mit dem viskosimetrisch (auf Grund osmometrischer Vergleichsmessungen) bestimmten Molekulargewicht annähernd übereinstimmt. Die Länge des ausgestreckten Moleküls wäre ca. 40 000 Å, während die Streulichtmessung 1 700 Å ergibt. Hieraus ist zu schließen. daß die Moleküle des Polymethacrylsäureesters ziemlich stark geknäuelt sind.
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