Die Bestimmung der dielektrischen und magnetischen Eigenschaften inhomogener Dielektriken, insbesondere biologischer Körper, im Dezimeterwellenbereich. I Theoretische Behandlung der Resonanzverfahren zur Bestimmung komplexer Widerstände und Materialien bei Dezimeterwellen
✍ Scribed by Hermann Schwan
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- English
- Weight
- 937 KB
- Volume
- 440
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
In haltsiibersicht
In der vorliegenden -4rbeit werden nichtquasistationiire Resonanzmethoden behandelt. Einleitend wird erwabnt, da13 Messungen mit quasistationaren Methoden bis zu Wellenlangen von etwa 70 cm herab moglich sind. V.oraussetzung dabei ist, daB sie sich nur auf die Ermittlung verlustfreier Widerstande erstrecken und gewisse Korrekturen, die durch den Beginn des nichtquasistationaren Verhaltens bedingt sind, beriicksichtigt werden.
Wegen der angegebenen Beschriinkungen sind im Dezimeterwellengebiet nur nichtquasistationke Methoden von praktischem Wert. Es wird daher im Hauptteil der Arbeit zunachst untersucht, welche Resonanzanordnungen von besonderem lnteresse sind. Es sind dies die Verfahren mit induktiver Erregung. Hierbei sind nun wiederum fiinf verschiedene Anordnungen moglich. Die drei praktisch wichtigen werden eingehend diskutiert. Bei der ersten Anordnung (A) werden Sender und Empfanger mit dem Kurz-achlu13biige1, der die Leitungsliinge variiert, verschoben. Der Betrag e dea Reflexionskoeffizienten, der dmch den zu bestimmenden Widerstand am anderen Leitungsende gegeben ist, kann auf verschiedene Weise ermittelt werden . Darin sind i (may), i (min) und i (dl8) die vom Empfanger gemessenen Strome bei Abstimmung auf Resonanz, Antiresonanz und den dazu urn 118 verstimmten Zustand. d E ist die halbe Breite der symmetrischen Resonanzkurve, wobei diese Breite in 0,7facher Maximlhohe gemessen wird. R, (min) ist der zum maximalen Empfangsstrom proportionale Eingangswiderstand der Leitung. Die Phase p 1) Gekurzter Auszug aus der Frankfurter Habilitationscl~rift 194B. Ygl. a. 2). 2, H. Schwan, Fiat-Report Nr. 1099. Ann. Pbpik. 6. Folge, Bd. 5 ') Diesr Ucdingung ist identisch init der Phasenbcziclruiig, die hci dcr Abtnstmcthode *) Das gleiehe gilt naturlich nnch fur dic folgmdcn Ectraelit~ungm.
hrnbtzt wird 4).