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Die Beeinflussung der O2-Diffusion im lebenden Gewebe durch K- und Ca-Salze, Farbstoffe sowie Lokalanaesthetica

โœ Scribed by K. Greven; H. Gaebell; J. Schuster


Publisher
Springer
Year
1964
Tongue
English
Weight
807 KB
Volume
279
Category
Article
ISSN
0031-6768

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โœฆ Synopsis


KROGH hat 1919 als erster die Sauerstoffdiffusion im Gewebe quantitativ dutch Angabe des Diffusionskoeffizienten auszudrficken versucht und ffir diesen Koeffizienten eine Reihe auch heute noch gfiltiger Standardwerte verSffentlicht. Nan ist es klar, da~ eine feste Mal~zahl fiir diesen Koeffizienten in einem inhomogenen 1Y~edium wie dem biologischen Material eine Fiktion darstellen muG, denn die l~berlegungen, die FICK zur Aufstellung dieses Begriffs veran]a~ten, beziehen sich auf ein homogenes Medium. Dennoch haben sich die Kroghschen Angaben, die demnach als wirksame mittlere Diffusionskoeffizienten anfzufassen sind, in der Folgezeit als ungemein wertvoll erwiesen und es unter anderem WARBUaG erm6glichb, die ffir eine Vielzahl voD Experimenten no~wendige Kenntnis der Grenzschichtdicken, bis zu denen bei gegebenem Oz-Partialdi'uck und gegebener AtmungsgrSBe in Gewebsstficken de~ Sauerstoff diffundiert, zu errechnen.

Gerade die GrSl~e der Grenzschiehtdicke spielt in allen F~llen, we es sich nicht nur um den Transport yon 02 durch Membranen, sondern nm die Erffillung von Atmungsfunktionen handelt, eine ausschlaggebende Rolle. Dementspreehend sind wit in den ]etzten Jahren (GRE-Vn~ 1959, 1960, 1961) so vorgegangen, dal~ wir umgekehrt aus der Grenzschichtdicke, unter der Voraussetzung, da~ die l~ber]egungen yon Wa~Bu~G richtig sind und die Fickschen Diffusionsgesetze gelten, den .Os-Diffusionskoeffizienten D nach K ~o ~ oder besser die Q-Lei~fahigkeit K ira Sinne yon TrtEws u. NtESSL ermittelten. Den Auswertungen .der Experimente zngrunde gelegt wurde dabei eine modifizierte Gieichung naeh T K ~ und HARTMANN (siehe TI4EI~).

Naehdem wir an Hand dieses Verfahrens den Leitwert K ftir mehrere ,Gewebsarten bestimmt hatten, konzentrierte sieh unser Interesse in ]etzter Zeit vornehmlieh auf die Frage, ob die Zellmembranen fiir 0 2 .ein st~lkeres Diffusionshindernis darstellen, als das Cytoplasma. Wir glaubten diese Frage aa Hand yon Untersuchungen mit Leber und 2~Inske!ge~ebe bejahen zu kbnnen (G~v]~N 1961), zumal Angaben von


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