Die Bedeutung der Aldehyd-Dismutation für die Essiggärung
✍ Scribed by Bertho, Alfred ;Basu, Kali Pada
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1931
- Weight
- 819 KB
- Volume
- 485
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
In zwei fruheren Arbeitenl) wurde dargelegt, daD die Dismutierungsleistung der Essigbakterien gegenuber Bcetaldehyd nur fur einen geringen Bruchteil der bei der Essiggarung auftretenden Essigsaure verantwortlich gemacht werden kann und da5 ebenso wie gegenuber Alkohol auch gegenuber dem intermediar gebildeten Bldehyd in der Hauptsache Sauerstoff als Akzeptor wirkt und die Bildung der Essigsaure veranla5t. Diese durch zahlreiche experimentelle Belege gestutzte Auffassung war der von C. N e ub e r g , F. W i n d i s c h und E. M o l i n a r i 2 ) vertretenen entgegengesetzt. Diese Antoren vertraten ursprunglich die Snsicht, da5 auch unter aeroben Bedingungen ausschlieplich die Dismutation des Aldehyds fur den Vorgang der Essigbildung in Frage kommt. M o l i n a r i 3 ) betonte aber demgegenuber neuerdings, daD bei tadelloser Aeration Aldehy d und SauerstoflF in Wettbewerb urn den Aldehydwasserstoff treten. Als Hauptbeweisstiick fur ihre Auffassung fuhrten N e u b e r g und M o l i n a r i an, da5 es ihnen wiederholt gelungen sei, bei der Vergarung reinen Aldehyds unter aeroben Bedingungen in gro5eren Mengen Alkohol zu isolieren. Sie erklaren dies damit, daD die Mutasewirkung der Alkoholdehydrasewirkung vorauseile und finden hierin auch eine Erklarung, warum sich im GarprozeS kein Aldehyd an-I) H. W i e l s n d u. A.
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