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Die Basis der Atomgewichte

โœ Scribed by Brauner, B.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1889
Weight
374 KB
Volume
22
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


  1. B. Branner: Die Basis der Atomgewichte. (Eingegmgen am 6. Mai; mitgetheilt in der Sitzung von Ern. W. Will.) Aus dem Umstande, dass sich so hervorragende Chemiker, wie Hr. H o r s t m a n n I), sowie neuerdings die HH. L o t h a r Meyer und Seuberta) mit meinem, iibrigens kurzgefassten, Artikel $The Standard of Atomic Weights6 eingehend befasst haben, muss man schliessen, dass die darin behandelte Frage, ob die Atomgewichte der Elemente auf 0 = 15.96 oder 0 = 16 zu beziehen seien, eine wichtige Tagesfiage der theoretischen Chemie bildet. Merkwiirdig ist ferner der den deutschen Chemikern weniger bekannte Umstand, dass ein amerikanischer Forscher, Herr P. F. Venable, zu gleicher Zeit mit mir einen dasselbe Thema behandelnden liingeren Artike14) veriiffentlichte, dessen Ideengang mit dem meinigen so vollkommen iibereinstimmt, dass dies bei zwei von einander ganz una b h a n g i g geschriebenen Abhandlungen fast unglaublich erscheint. Der Verfasser bringt sehr wichtige Griinde f i r die Basis 0 = 16 und sagt: BES ist nun Zeit, den Wasserstoff als Basis endlich aufzugeben. Sauerstoff ist in jeder Beziehung vorzuziehen, und es ist an eine Uniformitiit nicht zu denken, bevor derselbe adoptirt i8t.a In meinem Artikel zeigte ich, dass neueren Arbeiten5) zufolge das bisher angenommene Verhiiltniss H : 0 = 1 : 15.96 nicht mehr als richtig angesehen werden kann, ohne mich aber fiir eine der zwischen 15.869 -16.01 schwankenden Zahlen zu entscheiden. Bei der Annahme der Basis 0 = 16 werden jedoch alle in der Zukunft aua diesem G r u n d e gewiss vorzunehmenden Veranderungen der Atomgewichtszahlen auf immer w egfallen. Die HH. L. Meyer und S e u b e r t sagen zwar, Bdass noch weitere Fehlerquellen hier ihren Einfluss geltend machen, bis zu deren Entdeckung eine sichere Auswahl unter diesen Zahlen nicht getroffen werden kann 6 , betrachten aber gleich darauf 3 das Verhiiltniss O:H= 15.96: 1 als das richtigste.6 Ich glaube, dass die HH. L. M e y e r und S e u b e r t die neuesten Arbeiten von C o o k e und R i c h a r d s , L o r d R a y l e i g h , S c o t t , K e i s e r , S t a s und C r a f t s unterschatzen zu Gunsten der vor mahezu einem halben Jahrhunderta ausgefiihrten Arbeiten von R e g n a u l t , D u m a s , E r d m a n n und Marchand.

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Journ. f. prakf. Chem. 86, 159. \*) Journ. f. pract. Chom. @6, 169. \*\*) Ueber das Atomgewicllt des Iridiums. 1naug.-Dissert. Tubingen 1878; im Auszug Ber. d. deutsch. chem. Gee. 11, 1767.

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1884, S . 169, das mir eben in die Hiinde gekommen ist, 0nde ich eine kurze Notiz seitens des Hrn. Daniel Klein fiber zwei neue Klaeeen complexe anorganische Siiuren, die er respektive tempto-telluritee und telluro-templates geiiannt hat. Dieee Notiz giebt mir Veranlaesung zu der Erklarung, daes ich