Die Arthrodese bei tabischer Arthropathie
✍ Scribed by G. Friedebold; E. Stegmann
- Publisher
- Springer
- Year
- 1966
- Tongue
- English
- Weight
- 946 KB
- Volume
- 59
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
Eingegangen am 10. September 1965
Die Einfiihrung der Antibiotica brachte neben anderen Erfolgen aueh einen Riiekgang der frischen luischen Infektionen mit sieh. Dagegen ist aber die Lues des Zentralnervensystems --wie aus dem Sehrifttum entnommen werden kann -heute durehaus noeh keine Seltenheit geworden (ARms). Aus dem Formenkreis der Lues des ZNS interessiert den 0rthopgden wegen der M6gliehkeit sekundgrer Ge-]enkerkrankungen besonders die Tabes dorsalis. Zwar steht die tabisehe Arthropathie in der It/~ufigkeit des Auftretens weit hinter anderen Erseheinungsbildern der Tabes zuriiek; diejenigen Patienten aber, die an einer tabisehen Arthropathie erkranken, bieten oft sehr eindrueksvolle Gelenkver/~nderungen. Wie bei allen neurogenen Arthropathien werden aueh bei der Arthropathia tabiea versehiedene Formen untersehieden, die im wesentliehen entweder als destruktive oder als hypertrophisehe, mit produktiven Knoehennenbildungen einhergehende Prozesse, imponieren (s. a. IDELBERGER). tI~nfig werden Misehformen angetroffen, d. h. destruktive und produktive Ver~tnderungen k6nnen an einem befallenen Gelenk nebeneinander bestehen (I~niius~). Vorwiegend sind die prodnktiv-hypertrophisehen Formen aber im Bereieh der unteren Extremitgten, die destruktiven hingegen mehr an den oberen Gliedmagen lokalisiert.
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