Six patients were operated on for an aortoduodenal fstula at the Department of General and Abdominal Surgery, Johannes-Gutenberg-University Mainz. All patients had received an aortic graft implant between 1 and 10 years ago. The etiology, symptoms, and diagnostic and surgical treatment of these six
Die aortoduodenale Fistel
✍ Scribed by H. M. Becker
- Book ID
- 104655458
- Publisher
- Springer
- Year
- 1994
- Tongue
- English
- Weight
- 213 KB
- Volume
- 379
- Category
- Article
- ISSN
- 1435-2451
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✦ Synopsis
Kurzschlul3verbindungen zwischen der Aorta und dem Verdauungskanal werden als aortoenterale oder aortointestinale Fisteln bezeichnet. Man unterscheidet pathogenetisch die prim/ire vonder sekund/iren Fistel.
Prim/ire Fisteln entstehen durch Erkrankungen der Gef/iBwand (Atherome, Aneurysma, entzfindliche Ver-/inderungen oder infekti6s bedingte Nekrosen) oder der benachbarten Organe (Malignome von Trachea, Osophagus, Magen, Pankreas, seltener Dickdarm etwa im Bereich des Z/ikums [3,6,10]). Wahrscheinlich war Sir Astley Cooper der erste, der 1829 fiber die Spontanperforation eines Aortenaneurysmas in ein Hohlorgan berichtete. Solche prim/iren Fisteln haben eine H/iufigkeit von 0,04-0,07% aller gastrointestinalen Blutungen [7]. Bis heute sind ungef/ihr 120 Kasuisfiken beschrieben, von denen ein Drittel operiert wurde. Es fiberlebten davon allerdings nur die H/ilfte der Patienten [8,11].
Sekund/ire aortoenterale oder -intestinale Fisteln sind Folgen von rekonstruierenden Eingriffen an der Aorta oder ihren )ksten, und treten in der Regel erst als Spritkomplikation auf. Die Ursache ihrer Entstehung ist die intra-oder postoperative Infektion des prothetischen Aortenersatzes. Oberraschend ist, dab nicht nur nach der Ausschaltungsoperation der Aortenaneurysmen (Infektion von Thromben durch Salmonellen, Tbc und anderen, auch an/iroben Keimen bis 10%!), sondern auch nach Bypassoperation bei arterieller Verschlul3krankheit mit 0,4-4,0% eine aortoenterale Fistel gleich h/iufig auftritt [2,4]. Brock beschrieb bereits 1953 den ersten Fall einer sekund/iren aortoenteralen Fistel nach Implantation einer allogenen Y-Prothese [1].
Die Diagnose solcher Fisteln kann erhebliche Schwierigkeiten machen. Da das spezifische Symptom die gastrointestinale, meist akute arterielle Blutung ist, geraten die Patienten gerne in eine internistische Notaufnahme, da (leider!) die akute Magen-Darm-Blutung, vordem eine der bedeutenden chirurgischen Notf/ille, durch die Weiterentwicklung der Endoskopie (Laser-und Injektions-
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