Die Anwendung von polyoxäthoxylierten quartären Ammoniumbasen vom Typus der „Invertseifen“ in der Dermatologie
✍ Scribed by Josef Kimmig
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1949
- Tongue
- English
- Weight
- 783 KB
- Volume
- 187
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
Die sekundö~r infizierten Hauterkrankungen eignen sich besonders gut für die lokale Anwendung von bactericid und bakteriostatisch wirksamen Substanzen. W/~hrend die bakteriostatiseh wirksamen Körper durch die Sulfonamide und die Antibiotica, Penicillin und Streptomycin, eine außerordentliche Weiterentwick]ung erfahren haben, ist eine solche bei den bacterieid wirkenden Verbindungen nicht festzustellen. Von einer bactericid wirkenden Substanz wäre für die Anwendung bei den sekund/~r infizierten Erkrankungen der Haut eine möglichst große Wirkungsbreite bei maximaler Verträglichkeit zu fordern. Für die Desinfektion der gesunden Haut hatte sich bis jetzt die Gruppe der sog. ,Invertseifen" vom Typus des Zephirols besonders gut bew/~hrt. Unter ,Invertseifen" versteht man eine Gruppe von Verbindungen, die sich dadurch auszeichnen, daß eine oder mehrere langkettige hydrophobe Alkylreste mit einer positiv geladenen hydrophilen Gruppe verbunden sind, im Gegensatz zu den Seifen, bei denen die negativ geladene hydrophile Carboxylgruppe mit einem langkettigen hydrophoben Rest verbunden ist. 0 / . CHa'(CH~)16"C( / , ---Nu+ Seife \ 0-+ CHa(CH2)I~. N" (CH3)~, --Cl' ,Invertseife" I Ctt 2 Der Wirkungsmechanismus der ,Invertseifen" wurde besonders von R. Ku~N, I). J~l~cg~L und O. W~s~rP~AL untersucht, und zwar an * Aus der zum 60. Geburtstage Prof. Dr. W. SCHöSr~'~LD überreichten Festschrift der Klinik.
Archiv f. Dermatologie u. Syphilis. Bd. 187, 36a Jos~s K~~m:
Verbindungen, deren Konstitution genau bekannt war. Autoren ~atrden folgende Verbindungen geprüft:
- ,Zephirole" mit genau definierter Kettenlänge.
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