Kalilauge ausgeschiittelt und zwar so lange, bis der Aether ferblos erschien; dann wurde die alkoholische Losung auf 600 ccm aufgefiillt. Um Normallosung darzustellen, wurden 0,001 Emodin in einem Liter sehr verdiinnter Kalilauge aufgelost. Die Losung entspricht also 1: Fur den Versuch wurden 100
Die Alkaloide der Pareirawurzel
✍ Scribed by M. Scholtz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1912
- Tongue
- English
- Weight
- 432 KB
- Volume
- 250
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Bus der pharmaseutisohen Abteilung des ohemisohen Instituts der Universitlit Greifswald. Die Alkaloide der Pareirawurzel.
Von M. S c h o l t z .
(Eingegangen den 27. IX. 1912.) I n mehreren Abhandlungen habe ich gezeigt, daB die Pareirawurzel (von der Menispermacee Chondrodendron tomentosum) vier Alkaloide enthalt, namlich d-Bebeerin, 1-Bebeerin, r-Bebeerin und Chondrodinl). Als besonders charakteristisch fur das optisch aktive Bebeerin, das friiher nur in amorphem Zustande bekamt war, erkannte ich seine Eigenschaft, sich in Methylalkohol leicht zu losen aber bald darauf in schwer loslichen Krystallen auszufallen. Das amorphe Alkaloid (ob d-oder 1-Bebeerin ist nicht zu entscheiden, da das optische Verhalten fruher nicht untersucht worden ist) wurde zuerst von B o d e k e r*) analysiert, der ihm die Formel C,sH21N0, zuschrieb.
Schon vorher hatten aber M a c 1 a g a n und T i 1 1 e f) a m der Bebeerurinde ein amorphes Alkaloid isoliert, von dem wir heute wissen, daB es mit dem Alkaloid der Pareirawurzel identisch ist, und fur das v o n P l a n t a4) die Formel C,,H,,NO, aufstellte. SchlieBlich untersuchte F 1 ii c k i g e r die Alkaloide beiderlei Herkunft, erklarte sie fur identisch und gab ihnen die schon von B o d e k e r vorgeschlagene Formel C,,H2,N0,. Hier knupften meine Untersuchungen an, die zur Darstellung des krystallisierten Bebeerins fuhrten, das sich leicht wieder in die amorphe Modifikation zuriickverwandeln laBt, und das als Ausgangsmaterial fur die weiteren Arbeiten diente. Aus diesen ging hervor, daD das Alkaloid eine tertiare Base darstellt, daB es ein an Stickstoff und ein an Sauerstoff gebundenes Methyl, sowie ein frcies phenolisches Hydroxyl enthalt. Als Abbauprodukte wurden bei der Zinkstaubdestillation Methylamin und o-Kresol erhalten. Da meine Analysen der krystallisierten Verbindung mit der von B o d e k e r und F 1 u c k i g e'r aufgestellten Formel C,,H,,NO, iibereinstimmten, so lie13 sich die Formel des 1) Dieses Archiv 236, 2) Ann. der Chem. u.
- Ann. der Chem. u. 4) Ann. der Chem. u.
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