𝔖 Bobbio Scriptorium
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Die Acidität der schweren Halogenwasserstoffe und der Perchlorsäure in Essigsäure als Lösungsmittel

✍ Scribed by G. Schwarzenbach; P. Stensby


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1959
Tongue
German
Weight
775 KB
Volume
42
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


A. Allgemeines

Dass sich die Zunahme dcs saurcn Charakters, dcn man beim Vergleich von HC1 mit HF feststellt, beim cbergang zu HHr und HJ noch weitcr fortsetzt, kann nicht anhand der wasserigcn Losungen der Halogenwasserstoffe gezeigt werden. Die Wassermolelcel ist namlich eine genugcnd starke Rase, um sogar die geloste HC1 praktisch vollig in das Osoniumsalz zu verwandeln. Alle drei schwcren Halogenwasserstoffe sind deshalb starke Elektrolyte, und Liisungen derselben Molaritat CHS cnthaltcn dieselbe Wasserstoffionenkonzentration, die einfach mit CHs identisch ist. Anders muss es in einem wcniger basischen Losungsmittel als Wasser scin, z. B. in reinem 100-proz. Eisessig. Bei dcr Ionisation eines Protonendonators entstcht darin das Acetacidiuni-Ion CH,C(OH),+ (= AcOH,+). Wegen der gegeniiber H,O kleineren Tendcnz dcr Essigsiiuremolekel, ein Proton anzulagern , liegt das Gleichgewicht wcniger weit auf Seite der Dissoziationsprodukte und die betreffende Same tionskonstanten zwischen 10-7 und lop5, wahrend schwache Sauren und Basen noch weniger dissoziiert sind, weil das Ionisationsgleichgewicht I links liegt. Diese Angaben erlauben es, viele Erscheinungen quantitativ zu beschreiben, z. 13. den Verlauf l) G.


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