Diazapentadienide der Erdalkalimetalle: Struktur von [Ba2{(C6H11)NC(Me)CHC(Me)N(C6H11)}3{(SiMe3)2N}]
✍ Scribed by William Clegg; Simon J. Coles; Elaine K. Cope; Francis S. Mair
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1998
- Tongue
- English
- Weight
- 90 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
zur Gasphasenabscheidung (CVD) supraleitender Oxide in eine kovalente Umgebung einzubinden, stimuliert Untersuchungen zur Koordinationschemie dieses Metalls. Als Liganden wurden b-Diketonate am häufigsten eingesetzt, [1] gefolgt von substituierten Cyclopentadienyl-Liganden. [2] Tatsächlich basiert das derzeitige Wissen über die Strukturen der Organometallverbindungen des Bariums praktisch nur auf seinen Cyclopentadienyl-Komplexen (sowie auf Indenyl-und Fluorenyl-Komplexen). [2,3] Wir beschlossen, Diazapentadienyl(DAP)-Liganden [4] zu nutzen, um mononukleare Bariumverbindungen für die CVD zu erhalten. Diese Liganden sind den b-Diketonaten ähnlich, aufgrund unserer früheren Arbeiten über DAP-Lithium-Komplexe [4j] schlossen wir jedoch, daû DAP-Liganden zwei Metalle weniger wahrscheinlich verbrücken würden. Auûerdem nahmen wir an, daû DAP-Liganden den Pentadienylen [5] ähnlich sind und so ± zusätzlich zu der 1996 publizierten Charakterisierung eines 2-Pyridylphenylmethanbarium-Komplexes [6] ± die Barium-Organometallchemie erweitern könnten, die bisher haupsächlich durch Komplexe mit p-gebundenen 5-Ringen bestimmt wird.
Die in Schema 1 gezeigte Reaktion ergab kleine Kristalle des Komplexes 1. Die Strukturaufklärung von 1 durch Synchrotonröntgenstrahlungs-Experimente [7] lieferte die ersten Schema 1. Synthese von 1. R Cyclohexyl.
Strukturinformationen über Erdalkalimetall-Komplexe mit DAP-Liganden. [8] Dieser vielseitige Ligand [4] zeigt in dem zweikernigen Komplex 1 insgesamt drei verschiedene Bindungsarten, wovon zwei neuartig sind.
Der Komplex enthält einen endständigen Bis(trimethylsilyl)amido-Liganden aus dem Edukt. [9] Es ist erstaunlich, daû die Amido-Einheit, die sonst häufig als Brückenligand fungiert, hier endständig auftritt. Die Brückenfunktion übernehmen zwei DAP-Liganden in einer noch nie dagewesenen Weise (Abb. 1): [10] Ein Ligand komplexiert chelatartig Ba1
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