Derivate des Methylendioxybenzols, XII. Zur Einführung von Schwefel in Abkömmlinge des Brenzcatechinmethylenäthers
✍ Scribed by Dallacker, Franz ;Zegers, Herman
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Weight
- 438 KB
- Volume
- 689
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die Moglichkeiten zur Einfiihrung von Schwefel und Selen sowie von Schwefelfunktionen in Methylendioxy-und hhylendioxybenzol werden gepriift. Die leichte Spaltbarkeit der Methylendioxygruppe durch die klassischen Sulfonierungsmittel, wie konz. oder rauchende Schwefelsaure, mag die Ursache sein, da8 noch keine schwefel-oder selenhaltigen Substitutionsprodukte solcher Verbindungen beschrieben wurden. Mono-S-funktionelle Derivate Wir versuchten, Schwefel iiber die Grignard-Verbindung in das Molekiil einzufiihren. In Ubereinstimmung mit Genslerl) und Pearsonz) fanden wir, daR sich 3.4-Methylendioxy-phenylmag~lesiumbromid in Ather 3) nur in mal3iger Ausbeute bildet. Dagegen erfolgte die Bildung des 3.4-Methylendioxy-phenyllithiums1~4) (1 c) aus dem durch Decarbonylierung von Piperonal mit Pd-Kohle in 95-proz. und mit Raney-Nickel in 73-proz. Ausbeute entstehenden Brenzcatechin-methylenathers (1 a) iiber dessen Bromierungsprodukt 1 b glatt. Wahrend die Behandlung mit Schwefel in 61-proz. Ausbeute zum 3.4-Methylendioxy-thiophenol (Id) fiihrte, entstand mit Selen