Derivate des Bicyclo[4.2.2]deca-2,4,7,9-tetraens aus Cyclooctatetraen-tricarbonyleisen
✍ Scribed by Dr. U. Krüerke
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 237 KB
- Volume
- 79
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Hexamethylprisman bildet farblose Prismen vom Fp = 91 "C. Es ist schlagempfindlich, verpufft beim Reiben im Morse, sowie in der Flamme; es explodiert beim Einbringen einer mit (3) gefiillten Schmelzpunktkapillare in einen auf 250 OC erhitzten Block sowie im Reagenzglas bei Zugabe von konz. Schwefelsaure oder von etwas Jod. Das NMR-Spektrum zeigt erwartungsgemal3 nur ein Singulett, u r d zwar bei T = 9,03. Das linienarme IR-Spektrum ist durch folgende Banden charakterisiert (als Schmelzfilm gemessen) : 2850-2950 (st), 2722 (s), 1440 (st), 1375 (m), 1085 (s), 1045 (st) und 803 (st) cm-1 C21. 300 290 280 270 260 250 240 230 220my 1-UV-Spektrum von Hexamethylbenzol(2) , Hexamethyl-Dewar-Benzol ( I ) und Hexamethylprisman (3) in Isooctan. Unerwartet stark ist die UV-Absorption von (3) ebenso wie von ( I ) in dem Bereich, in dem Aromaten und konjugierte Systeme absorbieren. Die Pyrolyse von (3) kann an Hand des NMR-Spektrums in o-Dichlorbenzol verfolgt werden. Bei 110°C ist nach 2 Std. die Halfte zu einem Gemisch aus 62 % (2) und 38 % ( I ) umgesetzt. Da die Halbwertszeit der Umwandlung ( I ) + (2) erst bei 15OoC 2 Std. betragt, mu13 die Pyrolyse (3) + ( I ) + (2) zum Teil iiber ein energiereiches Zwischenprodukt verlaufen. Hexamethylprisman ist das dritte bisher bekannt gewordene Prisman-Derivat [3 941.
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