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Der Zugscherversuch Für Metallklebstoffe. Neue Untersuchungsmethoden und Ergebnisse

✍ Scribed by Priv.-Doz. Dr.-Ing. M. Schlimmer


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1988
Tongue
English
Weight
892 KB
Volume
19
Category
Article
ISSN
0933-5137

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Der Zugscherversuch mit der einfach iiberlappten, dicken Zugscherprobe als Methode zur Messung des Schubspannung-Gleitung-Verhal- tens von Strukturklebstoffen wird in einer experimentellen und analytischen Studie untersucht. Neue Methoden zur Bestimmung mechanischer Kennwerte, die der Ingenieur zur Konstruktion und Analyse geklebter Bauteile benotigt, werden beschrieben. Ergebnisse bei Verwendung dieser Methoden zeigen, daB man ubereinstimmende Schubmoduln und Festigkeitswerte als Funktion der Klebschichtdicke erhalt. The Single Lap Shear Test for Structural Adhesives -New Experimental Methods and Results

The single lap shear test with the thick adherend specimen, a method for measuring the shear stressshear strain behaviour for structural adhesives, is evaluated in a combined experimental and analytical study. New methods are described for obtaining mechanical characteristics needed by engineers for the design and analysis of adhesivebonded structural joints. Results from the use of this methods are shown to give consistent shear modulus and strength data as a function of adhesive bond thickness.

1 Einleitung

Der Zugscherversuch an der sogenannten dicken Zugscherprobe dient zur Ermittlung von mechanischen Klebstoffkennwerten und der Schubspannung-Gleitung-Beziehung. Er gilt international als Grundversuch, der z. B. rnit dem einachsigen Zugversuch fiir metallische und nichtmetallische Werkstoffe vergleichbar ist. Der rnit ihm experimentell bestimmbare Spannung-Verformung-Zusammenhang kann zur eindeutigen Beschreibung des mechanischen Verhaltens unterschiedlicher Klebstoffsysteme im Verbund mit verschiedenen Fugeteilwerkstoffen verwendet werden. Damit lassen sich Grenzwerte fiir funktionelles und strukturelles Versagen festlegen. Diese Kennwerte bzw. der gesamte Spannung-Verformung-Verlauf sind von EinfluRgroRen wie Temperatur, Feuchte undoder Beanspruchungsgeschwindigkeit abhangig, so daR man letztendlich zur Charakterisierung uber eine groBe Anzahl experimenteller Ergebnisse verfiigt bzw. verfiigen muR. Eine zweck-maRige und systematische Ordnung des experimentellen Befundes aber liefert erst seine mathematische Formulierung. Sie tragt dariiber hinaus zur Veranschaulichung des Klebstoffverhaltens bei, ermoglicht seine genauere Vorhersage und lafit die Anforderungen an Klebstoffeigenschaften gezielter angeben. * Mitteilung aus dem Laboratorium fur Werkstoffund Fugetechnik der Universitat-GH-Paderborn.


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