Der räumliche Bau der Platin-tetrammin-salze
✍ Scribed by Rosenblatt, F. ;Schleede, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1933
- Weight
- 350 KB
- Volume
- 505
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
R o s e n b l a t t u. Schleede, Bau der Platin-tetrammin-sake. 51 Annahme l), da8 die organischen Molekule auch in Losung eine bestimmte Form haben, die der Form im Krystall weitgehend uhnelt. Fadenmolekiile sind demnach auch in Losung als starre, langgestreckte Gebilde vorhanden, die Schwingungen ausfiihren konnen. Man konnte daher bei der Starrheit dieser Molekule statt von Fadenmolekiilen auch von Stabmolekulen sprechen. Die ybrstellung, dap die Fadenmo~ek~le auch in Josung urigefahr dieselhe Gestalt haben wie im Krptall, eygibt sich aueh aus ganz allgemetnen Gesichtspunkten; denn wenn diese Forderung nicht erfullt ware, lie8e sich die Tatsache nicht verstehen, da13 auch organische Stoffe mit Molekfilen von sehr kompliziertem Bau gut krystallisieren konnen. Der raumliche Bau der Platintetraminin-salze; von B! Rosenblatt und A. Schleede. Mit 14 Figuren im Text. [Aus dem Chem. Laboratorium der Universitat Leipzig.] (Eingelaufen am 24. Juni 1933.)
In den letzten Jahren ist die plane Lagerung der Liganden urn ein zentrales Platinatom Gegenstand zahlreicher Untersuchungen geworden. Aufgeworfen wurde die Frage von Beihlen2), der die cis-trans-Isomerie, welche die Grundlage des planen Baumodells bildet, als Polymerie ansehen wollte, weil er gefunden hatte, daO trans-Dichloro-diammin-platin in Ammoniak dimolar ist. Durch die Untersuchungen von Griinb e r g s ) einerseits, H a n t z s c h u n d dem einen von uns3anderer-
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