𝔖 Bobbio Scriptorium
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Der neue französische Codex medicamentarius von 1837


Book ID
102894598
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1838
Weight
749 KB
Volume
27
Category
Article
ISSN
0365-5490

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✦ Synopsis


Die letzte Ausgabe der franlrosiechen Pltarmacopoe war vom Jahre 1818. Sie erschien damals beiiiahe au gleicher Zeit in franziisischer uiid lateinischer Sprache, ietctere anch in dem in Deutschland sehr verbreiteten Codex medicamentarins eumpaeus von F I e i u c It e r in Leipzig aufgenommen. Die Commission, welche jene Ausgabe besorgte, hatte L e Roux an ihrer Spitze, H e n r y , Vauquelin, V a l l 6 c und Deyeux bcsorgten die nothigcii practivchen Vorarbeiten, Jiis~sieu, Vaaquelin , Richard und H e n r y machten die Aufutellung delr naturhistorischen 'I'heiles. Die Commiseion , welche die neue Bearbeitung von la? besorgte, hatte O r f i l a zu ihrem Prasidenien, nnd die Mitglieder wann Andral', Dnmeril iind R i c h a r d , Profcsroreu der med. Facullat von Paria, ferner BUSSY, Caventou, Robiquet, P e l l e t i e r nnd Soubeiraa, Professoreii an der Ecole de Pharmacie, und Hipp. Royer-C o l l a r d , Chef der Sten Division. Der Hang, der diesen Namen uiibestritten in der Wissenschaft eingeriiilint wird, macht es eu PHicht ihrem Werke hei seinerii Erscheinen besondew Aufaerksamkeit zu schenkeu. In einer Vorrede entwickeln die Coniniissare die a11gemeinen Rucksichtert , welche sie bei der Rcdactiou leiteten. Der Hauptzweck war die seit 1818 durch das Fortschreiten der Wisrrenschdten entstaiidenen Liicken auszufilllen , und die Vortheile dieser Entdeckung dera pharmaceutiachen uud g o s - een Pullikurn ruganglich $u machen.

Aufwr ihrer eigenen Kenatnibe beniitxtan die Red. noch die Wlttheiluiigen dcrgelehrtm acst!Jl&?bhften, und sncben m enabchnldigen, d r t eio nicht alle Formeln anfgenommen haban, diese Entechuldigung Pcheint jedoch nicbt sehr nothwendig, do der neue Codex I ollc Nnmmexn SQfW&t. Yon jedem A m neimittd ist nur eiiie Bereitungsweise ar~fgc~fuhtt, wclches sehr lobeiid anzuerkennen ist, indem einc+ffmmacopoe kein Lehrbuch der Pharmacie, sendern cin Geaelz neyn SO!^. Die mifgetlieilte Methode wnrde entweder iiach kkannten Erfahrnngen ansgewiihlt, oder auf eigens nngestellte Versuchc bepundet. Wenn nher ein Anneimittel na: ti ,erscliiedenen Methoden dagesteilt. nngleiche Eigensrhaften besitaen konnte. 90 wnrden zwei Metiiodeii besclrtiehen, wie 2. B. dns Kxtr. eanii mit ader ohm FaecuIa, das Opiimextract rnit ader ohnc Narantingehalt. niit W'asser oder Wein extraliirt uiid deglrichen. Wdin dcr Arzt nicht beutimmt die Mettiode anzeigt, so ist. rina alr officiiiell aufgestellt, wie zum BeiRpirl das Extr. csnii ohne Faecnla. Die Beschrankuiig d m Mriltodcit auf eine ROU dem Pharmaceuten die unniitreri Varsucha ersparen, die seinern Interest sdiadlirli &rid. und, wac eigcntlich die ilauptsache ist, dem Arzte die Linsicharheit, die nus darn iincontrollirtcn Bestrebcri nach Verbesserrrng hervogeheii muh. und woriiber r i r ofter iri Deut*c!iland xu klagen ZTrsaclie hoberi. Der aeue Codex isti i i franx6sischrr Sprache abpf'afst und m a r nach reiflichcr t'eberfegung der Commission. Ohne Zwcifci, sagt sic, hiiitc die lateinisrhe Sprache, a h gemein9rl~aftlirIies Mittel dcr Miltlieilniig aller Volker meivere 0 srtheile dargcbaten ; aileiri toan war berufen, einen fur Franl reich bebtmimtcii Cod~t auaziiarheitrn , itnd demnach t erpiiirhtet, der eroten

Bedingung. d a k w aligernein rerstanden wurde vor allem zu ganiigen Atilbertiem liattr iiie C'~rnmi~siori nicht oernieiden kiinnen, d a b eine li.aiiaosisrhe Llebersetzring erschierien wifre, die vielleicht ilireri Airfordcrungen nicttt entsprcichen hatte Wit k h n e n Eber a h unbetheilql nach einen C r u d h i n d &


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