Der Märchendetektiv Nickel Pumper
✍ Scribed by Slabý, Zdeněk K.
- Publisher
- Thienemann
- Year
- 1977
- Tongue
- German
- Weight
- 2 MB
- Edition
- 1. Aufl
- Category
- Fiction
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✦ Synopsis
Einen guten
Tag und gute Märchen, verehrte Leser! Erlaubt, daß ich mich vorstelle: Ich
heiße Nickel Pumper. Auf dem Bild könnt ihr sehen, daß ich eine lila Mütze
trage und unter der Nase einen schmalen Schnurrbart habe.
Ich bin
flink und stets einsatzbereit, ich kann scharf nachdenken und mich sofort
entscheiden, schneller als die Maus ein Loch findet. Ich bringe es fertig, den
Verbrecher bis an den Rand der Welt zu verfolgen und sogar das tiefste
Geheimnis zu enträtseln. Wenn ihr Märchen mögt, werden wir uns gut verstehen!
Ich lebe in
einer kleinen Stadt mit dem ungewöhnlichen Namen Rapunzel. Es ist ein
merkwürdiges Städtchen inmitten von Bergen und Wäldern. Bis jetzt war Rapunzel völlig
unbekannt, obgleich dort sogar mehrere Könige, Prinzessinnen, Zauberer, Hexen,
Wassermänner, Waldschrate, Zwerge und noch viele andere bemerkenswerte
Persönlichkeiten leben. So spaziert zum Beispiel am hellichten Tag ein Ritter
ohne Kopf durch die Straßen von Rapunzel, und jeden Morgen geht die Weiße Frau
in die Markthalle, um Bananen zu kaufen. Wußtet ihr nicht, daß die Weiße Frau
so gern Bananen ißt? Im Zoo haben wir außer den gewöhnlichen Raubtieren wie
Löwe, Tiger und Hyäne sogar drei Drachen: einen sechsköpfigen, einen
neunköpfigen und einen zwölfköpfigen.
Rapunzel
ist, das habt ihr bestimmt schon begriffen, eine Märchenstadt, und ich bin also
ein Märchendetektiv. Weil hier dauernd etwas passiert, allerlei Entführungen,
Überfälle und Diebstähle, habe ich noch und noch zu tun. Ich könnte es gar
nicht schaffen, wenn ich nicht mehrere tausend Kinder als Mitarbeiter hätte.
Wirklich, die Kinder helfen mir, sie schreiben mir lange Briefe, sie geben mir
gute Tips, wo ich nachforschen und welche Spur ich verfolgen soll.
Ich bedanke
mich bei allen Mitarbeitern für die Briefe. Seid mir nicht böse, daß ich
niemanden von euch extra erwähne — ich müßte ja mindestens die Hälfte dieses
Buches mit euren Namen vollschreiben.
Wieviel
Zeit hätte das gekostet! Und meine freie Zeit ist sowieso äußerst knapp, so
knapp, daß ich allein nie mit dem Buch fertig geworden wäre. Ich habe darum
meinen guten Freund Z. K. Slabý gebeten, mir dabei zu helfen. Glaubt aber den
bösen Zungen nicht, die behaupten, es gäbe mich nicht. Beim Lesen der folgenden
Kapitel werdet ihr schon merken, daß es mich wahrhaftig gibt. Zum Leidwesen
etlicher Märchenbösewichte!
Der Maler
Franz Josef Tripp hat einen Stadtplan von Rapunzel gezeichnet. Wenn ich euch
raten darf, malt ihn auf einem Stückchen Papier ab, damit ihr ihn während des
Lesens zur Hand habt. Warum? Nun, ich denke doch, ihr werdet mich in Gedanken
auf meinen Wegen begleiten und selbst Vermutungen zu den Fällen anstellen
wollen. Ich werde auch hin und wieder ein paar Fragen an euch richten. [...]
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