Der Myokarddruck bei veränderter Coronardurchblutung und bei Ischämie
✍ Scribed by H. Kreuzer; W. Schoeppe
- Publisher
- Springer
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 680 KB
- Volume
- 278
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Zwischen Myokarddruck und Coronardurchblutung bestehen Wechselbeziehungen. Einerseits beeinflußt der Myokarddruck mechanisch in der Systole die Durchblutung der intramuralen Gcfäße. Andererseits ist anzunehmen, daß die Größe der Coronardurchblutung und damit die Blutversorgung des Gewebes einen Einfluß auf die Druekentwieklung im Myokard hat. Bei lokaler Isch~mie sind besonders starke Veränderungen des Myokarddruckes zu erwarten. In der vorliegenden Arbeit wurde das Verhalten des Wanddruckes bei unterschiedlicher Coronardurchblutung in einem Myokardbezirk untersucht. Die bei den Versuchen angewandte Methodik ermöglichte die stufenweise Änderung der Durchblutung einer Coronararterie. Außerdem wurden durch Drosselung, Durehblutungsstop und Unterbindung von Gefäßen Ischi~mie und infarkt~hnliche Zusti~nde erzeugt.
~Iethodik Die Versuche wurden an 18 Hunden im Gewicht von 18,0--30,0 kg in Natriumpentobarbital-Narkose (30 mg/kg) durchgeführt. Das operative Vorgehen wurde früher beschrieben 2. Bei 6 Versuchen wurde zusätzlich in den ~amus descendens der linken Coronararterie etwa 1,5 cm nach seinem Abgang endständig eine Kanüle eingebunden. Über diese Kanüle wurde der eingebundene Ast durch eine volumenkonstante Pumpe mit Blut aus einer Arteria carotis durchströmt. Das Perfusionsvolumen konnte zwischen 0 und 100 tal/min variiert werden. Direkt an der Einbindungsstelle wurde seitenst~ndig mit einem Straingaugemanometer der Perfusionsdruck gemessen. Der intramurMc Druck wurde mit der bereits früher beschriebenen Anordnung gemessen. Die ?¢[eßkanüle war jeweils so eingestochen, daß sie im Versorgungsgebiet des durchstrÖmten Coronargef~ßes lag (Einstichtiefe meist 6--8 mm). In 10 Versuchen wurde eine Isch~mie durch Unterbindung des ]~amus deseendens erzeugt, bei 2 Tiefen wurden Drosselungen mit einer Coronardrossel durchgeführt. Zusätzlich wurden der Druck im linken Ventrikel und in einigen Versuchen auch in der Aorta sowie das EKG in Ableitung II registriert.
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