Der insensible Gewichtsverlust als Funktion der Umweltbedingungen. Seine Abhängigkeit vom Wasserdampfdruck der Luft in Lufttemperaturen oberhalb des Indifferenz-Bereiches
✍ Scribed by Georg Zöllner; Rudolf Thauer
- Publisher
- Springer
- Year
- 1954
- Tongue
- English
- Weight
- 773 KB
- Volume
- 259
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
In einer vorangegangenen Arbeit (THAuER u. Z()LLNER 1) wurden Untersuchungen mitgeteilt, aus denen hervorging, da~ im Gegensatz zu der yon WX~SLOW, HERRI~GTON u. GAGGE 2 vertretenen Auffassung der insensible Gewichtsverlust im indifferenten Temperaturbereich (27 bis 31 ° C) mit steigendem Wasserdampfdruck der Luft absinkt. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, diese Untersuchnngen auf den Bereich oberhalb der thermischen Indifferenzzone auszudehnen, um experimentelle Unterlagen ffir die Analyse des insensiblen Gewichtsverlustes im Stadium der beginnenden tIyperthermie zu gewinnen.
Methodik.
Die Versuche wurden in der gleiehen Klima/~ammer und mit der gleichen Methodik durchgeffihrt, wie sie in der vorhergehenden Arbeit 1 beschrieben wurden. Es sei besonders hervorgehoben, dab stets der gesamte insensible Gewiehtsverlust der Versuehsperson mittels tier Sauterwaage ermittelt wurde, unabhgngig davon, ob das abgegebene Wasser quantitativ verdunstete. Tats~ehlich land im indifferenten Temperaturbereieh stets sine vollst~ndige Verdunstung start. Nut bei der Temperafur yon 35 ° C wurde bei hohen Feuchtigkeiten am Ends des Versuches eine geringe Ansammlung unverdunsteten Wassers au~ der Unterlage gefunden. Seine 1Vienge wurde dureh Wiegen bestimmt und dem Gesamtgewichtsverlust addiert. Die Lu/ttemperaturen in den dreistiindigen Versuehen betrugen 31--35 o C, die relativen lVeuchtiglceiten 8--92~o, w~hrend die Windgeschwindiglceit um etwa 0,1 m/see konstant b]ieb. Bei gleicher Lufttemperatur wurden jeweils vier versehiedene Stufen der Luftfeuchtigkeit eingestellt (Wasserdampfdruek yon etwa 4; 12,5; 22,5 und 28,0--38,0 mm Hg). Zus&tzlich zu den in der vorangehenden Arbeit mitgeteilten Versuchen wurden 82 neue durehgeffihrt, yon denen 68 im Temperaturbereieh zwischen 31--35 ° C lagen und in der Tab. 1 aufgeffihrt sind. Die restlichen 14 Versuehe wurden zur weiteren Sicherung und Erg~nzung der Befunde im indifferenten Temper~turbereich angestellt. * ~it Unterstiitzung der Deutsehen Forsehungsgemeinsehaft.
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