Der Einfluß von Kieselsäure auf kondensierte Phosphate
✍ Scribed by D. J. Du Plessis
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 462 KB
- Volume
- 71
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
bau aromatischer Ringedesto groBer wird im allgemeinen auch die Sorptionstendenz, sofern die Sorption an Fasern der 2. und 3. Art nicht durch Blockierung von sorptionsaktiven Gruppen behindert wird. Die Art der hydrophilen Gruppe zeigt keinen erkennbaren EinfluB auf die Sorption.
Die chemische Konstitution der Textilfasern iibt demgegeniiber einen sehr groBen EinfluB auf die Sorption-aus. Es hat sich gezeigt, da6 gewisse Atomgruppen besonders sorptionsaktiv sind. Fasern, die solche sorptionsaktiven Gruppen besitzen, weisen ein wesentlich hoheres Sorptionsvermogen auf als andere Fasern. Je gro6er in einer Faser die Anzahl von sorptionsaktiven Gruppen ist, desto groBer ist auch ihr Sorptionsvermtigen.
Die stlrkste Sorptionsaktivitlt weist die NH,-Gruppe auf. In saurer Losung reagiert sie mit grenzflachenaktiven Anionen unter Salzbildung und in neutraler Losung unter Ausbildung einer Wasserstoff-Briickenbindung. Fasern, die in ihren Molekiilen NH,-Gruppen enthalten -also z. B. Wolle und Polyamide -weisen daher speziell in saurer Liisung ein sehr gro6es Sorptionsvermogen auf.
Weitere sorptionsaktive Gruppen sind die NH-und OH-Gruppen. Sie reagieren rnit grenzflachenaktiven Anionen unter Ausbildung einer Wasserstoff-Briickenbindung. Fa-
Der EinfluB von Kieselsaure
sern rnit NH-und OH-Gruppen besitzen daher im allgemeinen ein betrachtliches Sorptionsvermogen.
Die CO-und CN-Gruppen sind gegeniiber anionischen grenzflachenaktiven Stoffen nicht sorptionsaktiv. Es ist daher wahrscheinlich, da6 die Sorption an Polyester-und Polyacrylnitril-Fasern nur auf den geringen Anziehungskraften zwischen den Kohlenwasserstoffketten und -ringen der grenzflachenaktiven Stoffe und der Fasern beruht ; derartige Fasern besitzen daher auch ein sehr geringes Sofptionsvermogen.
Bei Fasern rnit sorptionsaktiven Gruppen sind dariiber hinaus schon kleine Unterschiede in der Molekiil-Feinstruktur von wesentlicher Bedeutung: DerAbstand zwischen zwei sorptionsaktiven Gruppen ist dafiir bestimmend, welches Glied einerhomologen Reihevon grenzflachenaktiven Stoffen am stlrksten sorbiert wird. Auch die verschiedene sterische Anordnung der gleichen sorptionsaktiven Gruppen in Fasern gleichen Types kann das Sorptionsvermogen betrachtlich verandern. So besitzen Perlon und Nylon 66 die gleiche Anzahl gleicher sorptionsaktiver Gruppen. Da beim Nylon 66 auf Grund einer etwas anderen sterischen Anordnung die Amid-Gruppen im kristallinen Faseranteil jedoch alle fur einesorption blockiert sind, sorbiert es bedeutend schwlcher als Perlon.
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