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Der Einfluß mechanischer Wechselbelastungen auf die Beständigkeit Mo-freier und Mo-haltiger Stähle gegen Spannungsrißkorrosion in Calciumnitrat-Lösung und Natronlauge

✍ Scribed by Dr. rer. nat. Peter Drodten; Dr. rer. nat. Günter Herbsleb; Ing. Dieter Kuron; Dr. rer. nat. Stylianos Savakis; Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. Habil. Elsbeth Wendler-Kalsch


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1991
Tongue
German
Weight
602 KB
Volume
42
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Die Beständigkeit von fünf unlegierten bzw. niedriglegierten Stählen, die sich im wesentlichen durch die Gehalte an Molybdän voneinander unterscheiden, gegen Spannungsrißkorrosion wurde unter elektrochemischer Kontrolle in siedender 60%iger Calcium‐nitrat‐Lösung (U~H~ = 0,15 V) sowie in siedender 35%iger Natronlauge (U~H~ = ‐0,75 V) untersucht. Zum Kennzeichnen der Beständigkeit wurden Grenzspannungen σ~G~ (Kriterium: Rißtiefe 1 = 0) unter mechanischer Wechselbelastung (Sägezahncharakteristik, Dehnraten ε = 3,4 · 10^−6^ oder 8,7 · 10^−7^ s^−1^, Lastwechselfrequenzen 5 · 10^−3^ oder 3 · 10^−3^ Hz) ermittelt. Wenn die bei mechanischer Belastung mit zeitlich konstanter Kraft erhaltenen Grenzspannungen in Höhe der Streckgrenze oder im plastischen Bereich liegen (Calciumnitrat‐Lösung), werden sie durch Wechselbelastung stark erniedrigt. Liegen die Grenzspannungen bei zeitlich konstanter Kraft im elastischen Bereich (Natronlauge), werden sie durch Wechselbelastung wenig beeinflußt.