Der Einfluß der relativen Feuchte auf die Auslösung des Hechelns beim wachen Hund
✍ Scribed by F. Kappey; C. Albers
- Publisher
- Springer
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 714 KB
- Volume
- 278
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Versuche zur pharmakologischen Beeinflussung des Wärmehechelns (I-IAA~ U. ALBEI%S 14, GOETTE 13, SCHMIDT~ KAPPEY u. ALBERS 21, KAPPEY u. ALBUMS 16) hatten zwar Aufschluß über manche Tei]mechanismen der physikalischen Temperaturregulation gegeben, die erhoffte Aufklärung über den eigentlichen Vorgang der Auslösung des Wärmehechelns aber nicht gebracht. Schuld daran waren vor allem zwei Fehlerquellen, die eine sichere Beurteilung der Temperaturschwellen erschwerten: Einmal war nur die Rectaltemperatur als Kriterium für die Kerntemperatur verwendet worden, die nach den Untersuchungen von BENZlNG]~R 5, BLIGH s, RA~])iLL et al. 2° wegen ihrer Trägheit ungeeignet ist, den Gang der besonders interessierenden t{irntemperatur wiedcrzugeben. Zum anderen war bei einigen der angewendeten Drogen eine Verstellung der Temperaturschwellen durch unmittelbar zentralen Angriff anzunehmen, so daß die angestrebte Aufhebung des natürlichen Zusammenhangs zwischen Kern-und Schalentemperatur mit pharmakologischen Mitte]n mehrdeutig blieb. In der vorliegenden Versuchsreihe wurde deshalb neben der Messung von Haut-und Rectaltemperatur auch die Itirntemperatur fortlaufend kontrolliert. Außerdem wurde das ttechehl nicht nur durch langsame Erhöhung der Umgebungstemperatur ausgelöst, sondern gleichzeitig auch die relative Feuchte variiert. Nach den Ergebnissen von BEAKLEY U. FINDLEY 3,4, BIA.~Cik 6 sowie BI~IGtI 7,9,10 bei Kälbern und Schalen war zu erwarten, daß die Feuchte auch beim Hund die Beziehungen sowohl zwischen Atemfrequenz und Umgebungstemperatur als auch zwischen den einzelnen Körpertemperaturen verändert. Da auf diese Weise eine Verstellung der Temperaturschwellen unwahrscheinlich war, konnten wir hoffen, daß die für das Hecheln maßgebliche Körpertemperatur daran zu erkennen sein würde, daß ihre Korrelation zur Atemfrequenz unverändert, die der nicht maßgeblichen Temperaturen dagegen alteriert geftmden würde.
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