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Der Einfluß der Kohlenstoff-Quelle auf Wachstumsrate, Proteingehalt und Enzymmuster von Candida guilliermondii

✍ Scribed by W. Fritsche


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
English
Weight
614 KB
Volume
8
Category
Article
ISSN
0233-111X

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✦ Synopsis


Eine Anzahl von Enzymen, die fur die Nutzung bestimmter C-Quellen, z. B.

von Acetat, notwendig sind, wcrden von dcr Zelle erst bei Bcdarf gebildet. Ihre Synthesen unterliegen der Regulation durch Induktion bzw. Repression. Dabei kann der Gehalt einzelner Enzymproteine urn mehr als das hundertfache variieren (RILEY and PARDEE 1962). Da die Enzyme einen grol3en Teil des Proteins der Zelle darstellen, ergibt sich die Frage, wie sich die durch die C-Quelle induzierten Veranderungen im Enzymmuster auf den Proteingehalt der Zellen auswirken und welche Beziehungen zwischen dem Enzymgehalt und der Wachsturnsritte bestehen.

Wir untersuchten diesc Probleme an der Hefe Candida guilliernzondii (CAST.) LANG. et G., die auBer Zuckern und organischen Sauren auch aliphatische Kohlenwasserstoffe zu nutzen vermag (FRITSCHE 1966). Als C-Quelle wurden Glucose, Acetat und eine Mischung von aliphatischen Kohlenwasserstoffen der Kettenlange C,,-C,, (Mepasin) eingesetzt. Die Zellen wurden unt'er optimalen Kulturbedingungen angezogen, so daB sie sich mit der kurzest moglichen Generationszeit vermehren konnten. Es sollten dadurch Beschrdnkungen der der Zelle eigenen Potenzen durch exogene Faktoren vermieden werden. Die Erniedrigung des Proteingehaltes und Hemmung der Proteinsynthese durch Mangelbedingungen und durch ungunstige C : N-Verhaltnisse ist in zahlreichen Untersuchungen aufgczeigt worden (NIELSEN 1958, COWIE 1962, AURICH 1964).

Fur die Wahl einer Hefe als Uiitersuchungsobjekt wie auch fur die Auswahl der Substrate und Wachstumsbedingungen waren Belange der Futterhefeindustrie malSgebend. Fur die Erzeugung proteinreicher Hefen auf billigen C-Quellen in rnoglichst kurzer Zeit ist das genannte Problem von praktischer Bedeutung .

Unsere Untersuchungen haben ergeben, daW die verscliiedeneri C-Quellen nicht den Proteingehalt, wohl aber die Wachstumsrate und das Enzymmuster beeinflussen.

Material und Methoden

0 rg an i s m 11 R Die Hefe C'andida guiZZierm,ondii (CAST.) LANC. et G. wurde aus Erdboden, der mit Mineralolen durchsetzt war, isoliert.


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## Abstract Antimontrifluorid fluoriert gewisse geminale und trigeminale, nicht aber monotope CCl‐Bindungen. Dagegen werden alle (auch monotope) SiCl‐Bindungen davon fluoriert. Zusatz von fünfwertigem Antimon ist zu deren Fluorierung unnötig. Fluorierungen trigeminaler CCl‐ werden durch Bortrifl