Der Einfluß der Erregungsfre quenz und der Belastung auf Durchblutung und Sauerstoffaufnahme des Skeletmuskels
✍ Scribed by Hermann Mercker; Bruno Ochwadt; Wolfgang Schoedel
- Publisher
- Springer
- Year
- 1949
- Tongue
- English
- Weight
- 590 KB
- Volume
- 251
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Das Verhalten der Arbeitsmehrdurehblutung des Skeletmuskels und die Gr6I~e des I~uhe-und Arbeitsumsutzes (0~-Aufnahme und 1Yiilehs~Lureubgube) wurden im Tierexperiment namentlich yon I~EIN und Miturbeitern (I~EI~ 17, GI~OSSa~-BI~ocI~IOFF, REI~ und SC~O]~DEL 4'5'~ und KI~A~EI~ und Mit~rbeitern (KI~A~I~ 1°, KlCAIg~R und QuE~s~l) ~, QuEI~s~L und KI~AMm~ ~e, KI~AMER, O~AL und QUENSEL13; KRAlgEt¢, QCE~SEL und SCl~XrEI~ 12 untersucht. Diese Arbeiten ffihrten im wesentlichen zu folgenden Ergebnissen:
Die GrSge der Arbeitsmehrdurchblutung ist der Zuhl der tLttigen Fusern.propertionul. R]~I~ ~ vermutete, dab jeder Muskelf~ser funktionell eine gunz bestimmte Anzuhl yon Cupilluren zugeordnet ist, die bei der T~tigkeit der Faser erSffnet werden.
Bei gleieher Anzuhl ti~tiger Fasern bewirken J~_nderungen der Belastung keine wesentlichen J~nderungen der Durchblutung.
Hinsichtlich der O~-Aufnahme und des Energieumsutzes funden KI~AMEI~ und Miturbeiter, dab im Ske]etmuskel --im Gegensutz zum tterzmuskel --bei jeder Erregung der FuseI' die gleiche Energiemenge umgesetzt wird, auch wenn der Muskel verschieden belustet wird. ~EIN und lV[it~rbeiter wiesen dugegen eine Erh6hung des Energieulnsutzes (gemessen an der Ou-Aufnahme und W~rmeabgube) bei grS~erer Belustung nuch, jedoch sind die Steigerungen relativ gering. Hinsichtlieh der Gfiltigkeit eines ,,A]les-oder-~ichts-Gesetzes" des Energieumsutzes, wie KnA~ER sein Ergebnis formulierte, besteht Mso ein Widerspruch.
In diesen Arbeiten wurden experimentell die Abstufungen der ~uskelleistung uuf versehiedenen Wegen erreicht. Entweder wnrde dureh muximale nnd untermuximMe indirekte Reizung die Zuhl der tgtigen Fusern vuriiert, oder es wurde der ~uskel versehieden stark belastet, oder es wurde die Reizfrequenz ge~ndert. XRA~IE~. und * l-Ierrn Prof. l~ANDERATH d~nken wir fiir die histologisehe Untersuchung.
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Der Einflul~ yon Adrenalin auf Durchblutung und Sauerstoff (02)-Verbrauch des Skeletmuskels wurde bereits vielfaeh untersucht. Es sei in diesem Zusammenhang auf die Arbeiten yon R~I~¢ u. Mitarb., GRIFFIT~ u. Mitarb., PAPPE~C~E~M~R und V. ISSEKUTZ hingewiesen. Die yon den genannten Autoren erhobenen